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1 (1868)
Entstehung
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387
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ihrem Gatten den Satz auf der Feste Hohen-Ezzan, die FesteBarst mit Zubehör, ein herzogliches Lehen, 130 Mark Geldes,ihr rechtes Eigenthmn nm Schenna und andere Geldsummen zuSarenstein, Mays und Tramin zu vermachen "). Im folgendenJahre verlieh Herzog Albrccht an Christoph alle die Lehen undMannschaften, die weiland Hans der Merswanckher zu Lehengehabt und nach seinem Tode ledig geworden waren 2). DieseVerleihung erfolgte noch einmal an Christoph durch Herzog Al-brecht IV. im Jahre 1397. Im Jahr 1394 muß Christoph sichin Tirol aufgehalten und dort mit dem Erzbischof Pilgrim vonSalzburg in Zwistigkeitcn verwickelt gewiesen sein, denn am 7. Okto-ber dieses Jahres erließ Herzog Albrecht von Gnmnden ans einenBefehl an Heinrich von Rotenburg, seinen Hofmeister in Tirolund Hauptmann an der Etsch, und an alle Herren, Ritter undKnechte in Tirol, den Sendboten des Erzbischofs Pilgrim von Salz-burg in den Ansprüchen an die Herrschaft Utter und besonders anOffcrlein von Liechtenstein Recht zu verschaffen. War das bereitsein Vorspiel der großen Liechtensteinischen Katastrophe von 1395,die von Gnmnden ihren Ausgang nahm und daran auch dergenannte Erzbischof von Salzburg, ein Buchheimcr, neben deinanderen Pilgrim von Buchheim, dem Werkzeuge Herzog Albrechtsin dieser Angelegenheit, betheiligt war? Schwerlich waren beideEreignisse ganz ohne Zusammenhang. Daß auch Christoph indiese Katastrophe verwickelt war, gleich seinen Oheimen und Vet-tern, haben wir bereits gesehen. Im Jahr 1406 erhielt Chri-stoph von Otto von Meißau durch testamentarische VerfügungWilfcrsdorf^) und in demselben Jahre überkam er auch die Vogtcider Herrschaft Stcieregg^). Im nächsten Jahre war er wiederin Tirol, verwickelt in die Angelegenheiten seines Vetters Georg,Bischofs von Trient, dem er in dem schwierigen Handel mit

>) Lichnowsky IV. Regg. 2129. 2143.

2) Liecht. Archiv B. 24. 28.

2) Schwcickhart, Erzh. Ocstcrr. V. u. M. VII. 221.

4) Chmcl, Geschichtsforscher II. XOVI. Notizblatt.

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