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gerade damals im 14. Jahrhundert zahlreich genug in Europain Folge des durch die englisch-französischen Kriege wieder angefachten Rittergeistes. Schade, daß die Nachrichten über unserentapferen Christoph von Liechtenstein nicht ausführlicher lauten;das Wenige, was uns geblieben ist, hat hingereicht, ihn zumGegenstand der Sage und der Poesie zu machen.
Die erste Erwähnung datirt, wie gesagt, vom Jahre 1368;Christoph heißt dort der übrigen Liechtensteiner Vetter, wohl in demSinne von Neffe. Wir können aus jener Stelle schließen, wessenSohn er nicht war; da aber von den beiden Heinrichen (III.und IV.) nur einer erwähnt wird, so dürfte er des älteren Sohngewesen sein. Es bleibt außer diesem nur übrig auf Bartholo-mäus als seinen Vater zu schließen. Nach Wurmbrand') findeter sich wieder im Jahr 1367 als nArmtns neben den beidenBrüdern Heinrich und Johann und deren Schwester Elisabethvon Neidperg urkundlich erwähnt. Ebenfalls wird er in der Erb-cinignng vom Jahre 1386 mit Matthias und Georg dem Dom-probsten, die doch Neffen waren, als Vetter der drei BrüderJohann, Hartncid und Georg aufgeführt. Ebenso erscheint er alsVetter der beiden Brüder Johann und Georg schon im Jahre1378 (21. März, Wien) in einer von diesen bezeugten Urkunde,worin er für sich und seine Erben gegen eine Summe von 11.606Pfund Wiener Pfennige zu Gunsten seines Oheims Georg vonWallsec ans alle Ansprüche ans die Habe und Güter, welche dessenVater Ebcrhart von Wallsec von Linz („mein En selig") hinter-lassen hatte und auf alle die fahrende Habe, welche seine Mutterhinterlassen und welche in den Händen seines Großvaters undOheims geblieben war 2). Darnach wäre also seine Mutter eineWallsee gewesen. Am 1. April 1388 belehnte ihn Herzog Al-brccht III. zu Wien mit dem von seiner Gattin Barbara,Tochter Petcrmanns von Schenna aufgesandtcn Haus zu Vorst,und am l. September desselben Jahres bewilligte er an Barbara,
>) LoN. 6.
2) Notizbl. 1854. 557. Nr. 13S.