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Stift schcnkt >). Ob cr auch in diesem Jahre gestorben ist, könnenwir nicht sagen. Die nächste Erwähnung eines Heinrich führtuns bereits in die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts.
Bis hierher haben wir es absichtlich unterlassen, von denGemahlinnen und der Nachkommenschaft der drei Söhne Heinrichszu reden. Die Genealogie des fürstlichen Hauses ist zu jenerZeit, zumal im vierzehnten Jahrhundert eine äußerst verwickelteund ist durch die Genealogen, welche sich theilwcise auf ganzfalscher Fährte befinden, noch verwirrter geworden. Wir wollenuns durch sie so wenig wie möglich beirren lassen und uns andie Thatsachen halten, welche wir den Urkunden entnehmen können.
Von dem zweiten Bruder Hartneid I. haben wir gesehen,daß er früh gestorben ist. lieber Gemahlin und Kinder wissenwir gar nichts. Wnrmbrand 2), der seinen Tod in das Jahr 1292setzt, gibt ihm allerdings eine Gemahlin Anna, eine Angabc, dieaber nur auf Verwechslung beruhen dürfte. Da Hartneid aufseinem Todbctte Verfügungen traf, ohne Kinder zu gedenken oderderen Zustimmung anzugeben, so starb er wahrscheinlich ohnedirecte Nachkommen.
Friedrich I., den ältesten der Brüder, haben wir vomTestament des Vaters an, also von 1265 bis zum Jahr 1305verfolgt. Es ist aber die Frage, ob alle die mitgetheilten Nach-richten sich auf denselben beziehen. Im Testament heißt er bereitsmit einer Tochter Konrads von Himperg vermählt, in der Jm-bacher Urkunde von 1275 heißt seine Gemahlin Agnes und imJahr 1310 3), sich Agnes, Tochter Konrads von Hintperg-Ebersdorf, seine Wittwe. Nach Meiller war Agnes um 1145geboren. Hier liegen also keine Schwierigkeiten. Nun haben wiraber aus dem Jahre 1297 und 1300 zwei Nachrichten überFriedrich erwähnt, in denen cr mit einer Gemahlin Kunigunde
') Urk. von Heiligenkreuz, a. a. O. II. 37.
2) S. 194.
2) Wurmbrand 6.
4) Denkschriften der k. Akad. VIII. 1. Stammtafel.