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Sohiic Wenzel, in Ungarn Ladislaus genannt, die Krone Ungarnszu erringen, welche ihn? Karl Robert mit Erfolg streitig machte.Ans dein Zuge, den die Böhmen nach Ofen machten, war auchdie Feste Nikolslmrg durch Verrath in ihre Hände gefallen, jaes scheint, als ob Heinrich selbst gefangen genommen worden sei.Wenigstens erzählt Ottokars Reimchronik, daß ihn ein Böhmedieser Feste beraubt habe, der ihn fing, da er eben bei Tischesaß und aß >). Die Chronik scheint aber an dieser Stelle eineLücke zu haben, daher wissen wir nicht, wie Heinrich persönlichwieder frcigcwordcn ist. Wir erfahren nur, wie er Nikolsbnrgwieder gewann. Während nämlich König Wenzel mit seinenBöhmen in Ungarn war, hatte Herzog Rudolf von Oesterrcichernund Ungarn ein starkes Heer gesammelt, mit dein er den rttck-kehrcndcn Böhmen den Weg zu verlegen und in Mähren fürdie von dei? durchziehenden Feinden in Oesterreich verübten Un-bilden Vergeltung zu üben gedachte. Da bat ihn Heinrich vonLiechtenstein, unterstützt von seinen Freunden, daß der Herzogihm erlaube, zuerst Nikolsbnrg anzugreifen. Der Herzog gewährtedie Bitte und die Feste wurde mit Gewalt und List von ihre???Besitzer zurückerobert, worauf das Heer unter Verwüstungen tieferin Mähren eindrang.
A:n 13. Januar 1306 erscheint Heinrich von Liechten-stein in Wien, bezeugend einen Verkauf von drei Lehen vonSeiten Ulrichs von Michelstettcn ai? Otto von Zelking 2),und im März und Juli desselben Jahres bezeugt er mehrereSchenkungen der Baumgartner an Klosterneuburg 12. März;ebenso am 24. Juli; desgleichen die Stiftung eines Scel-geräths in demselben Kloster au? 16. März 1308 2). ImJahr 1310 kaufte Heinrich von Hartmann von Falkenberg dieDörfer Pnlgarn und Ringelsdorf ^), verkaufte aber an? 15. Juni
st Reimchronik 718. OOVXI,.
st Urk. von Heiligenkreuz, a. a. O. II. ?9.
st Pontes, II. Abth. 1v. Bd. Urk. von Klosterneubnrg, I. 98. III.
st Liecht. Archiv I. 9.