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1 (1868)
Entstehung
Seite
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als immerwährendes Eigcnthnm besitze, mit vollem Recht undvoller Freiheit, grade so wie unsere Vorfahren und nur jeneGüter bekanntermaßen besessen haben." Unter den Zeugen ist anerster Stelle der Landeshauptmann von Steiermark Wocho vonRosenberg unterschrieben; sodann folgen die Namen verschiedenerBöhmen nnd unter den Oestcrrcichern Graf Heinrich von Hardeck, Otto von Mcißan, Otto von HaSlan; dann eine Reihestcirischcr nnd einige mährische Edlen '). Diese Urkunde ist zugleichein Beweis für das Vorhandensein früherer, erhöht also dieWahrscheinlichkeit von der Acchthcit der obenerwähnten Urkundenvom Jahre 1249.

Auch die folgenden Nachrichten zeigen Heinrich von Liech-tenstein bis an seinen Tod in Verbindung mit König Ottokar.Im Jahr 1264 war er für denselben Berichterstatter in einerAngelegenheit des Klosters Göttweih, welches in Folge der miß-lichen Zeitumstände von seinen verödeten Besitzungen die Summedes schuldigen Marchfutters nicht aufbringen konnte. Heinrichwurde mit Otto von Mcißan, Otto von Haslan, Heinrich vonScefcld, Heinrich Trnchscß in Lengcnbach und Wernhard Prcnßl,die hier in sehr eigcnthttmlichcr Stellung als des Königs Räthe(oonsiliarii ^.nstriam) bezeichnet werden, abgeordnet, dieZustände des Klosters zu untersuchen. Sic fanden auch die Eni-schnldignng des AbteS so begründet, daß der König dem Klostervon dem jährlich zu entrichtenden Marchfutter 250 Mut abließt).Im Frühling 1265 zog Heinrich noch einmal mit dem Könignach Steiermark und war mit ihm am 21. April auf der großenLandcsversannnlnng zu Graz^) und am 11. Mai zu Weißcnkir-chcn, wo er die Bestätigung der Privilegien von Seckan mitbc-zeugte^). Ein Jähr darauf befand sich Heinrich wohl nicht mehr

h Wurmbrand, Coll. 102; Boczek, Oailox Noravias III. 33S.2 ) Idontes II. Abth. 8. Bd. tüod. lllon. dottvr. 31V; vgl. Lorenz,a. a. O. I. 343.

-) Mnchar V. 310.ch Fröhlich I. 228.