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1 (1868)
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über das Erzhcrzogthnm Oesterreich zwischen dein Kaiser, seinemBruder Albrccht und seinem Vetter Sigmund ausgebrochen waren.Zu den Verhandlungen, die darüber aus dem Landtage zu Wiengeführt wurden, hatte der Kaiser neben dem Bischof Ulrich vonGurk, dem Freisingcr Dompropst Ulrich Niederer, Johann vonStnbcubcrg, Georg von Volkenstorf, Andreas Holncckcr undJohann von Norbach auch Nicolaus von Liechtenstein abgeordnet").Auch in dein Erbstrcit über die Besitzungen des Hauses CM, dienach dem Untergänge des letzten Grafen Ulrich 1456 in Folge vonErbverträgen an den Kaiser fallen mußten, was aber sowohl vomErzherzog Albrccht wie vom Grafen Johann von Görz bestrittenwurde, stand er ans Seiten des Kaisers. Graf Johann suchtesich mit Gewalt der Mischen Schlösser zu bemächtigen, alleinder Kaiser bot die stcirischcn Truppen gegen ihn auf, welcheunter Anführung von Johann Witowitz, Nicolaus von Liechten-stein und anderen den Gegner schlugen und wieder vertrieben ^).Das geschah im Jahr 1460. Am 6. Dccembcr 1461 warNicolans bei dem Kaiser auf einer großen Versammlung inGraz und unterschrieb dort mit vielen Fürsten und Herren dieUrkunde, welche der Kaiser über die Stiftung des BisthnmsLaibach ausstellte ^). Auch im folgenden Jahre 1462 unterstützteer auf dem Landtage zu Leibnitz die Pläne und Anträge desKaisers, in Steiermark ein geordnetes Vertheidigungswesen gegenhäufig drohende Einfälle einzuführen. Es wurde dort am 20. Octo-ber der Beschluß gefaßt, einen besoldeten Feldhanptmann aufzu-stellen mit der Befugniß, Landleutc zu Roß und zu Fuß aufzu-bieten, wenn Einfälle drohten. Es wurde ferner beschlossen, dasLand in vier Viertel zu theilen, in jedem zwei Hauptleute aufzu-stellen zur Einbringung der nöthigen Gelder und ihnen einenGeldbehalter" zuzugesellen. Zum Feldhauptmann wurde Erasmusvon Stubenberg ernannt und ihm Wilhelm Reisperger und

tz Chmel Mater. II. 144; Lichnowsky VII. 8.

2) Cäsar VI. 193.

->) Muchar VIII. 95.