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Maximilian die Hauptmannschaft in Görz, die Stadt und dasSchloß daselbst übertragen habe und zwar mit dem Solde undder Bnrghut, wie solche Andreas von Liechtenstein inne gehabtund genossen habe. — Soweit unsere Nachrichten über Andreas.
Möglicherweise haben wir in diesen Namen Bernhard, BawtholomäuS, Andreas eine Geschlcchtsfolgc zu sehen, die sich anMeinhard anschließt, was indcß reine Vcrmuthung ist. Danndürfte auch vielleicht jener Dietmar, der in? Jahre 1537 beider großen Niederlage des kaiserlichen Generals Katziancr vonden Türken gefangen genommen wurde >), als Sohn des Andreasdaran anzureihen sein. Auch zwei andere Namen Johann undChristoph Philipp kommen in demselben Jahre in vereinzeltenNachrichten vor 2).
Endlich haben wir noch eines nur ganz irrthttmlichcr Weiseentstandenen Erasmus von Liechtenstein zu gedenken, dessen wiraber nur erwähnen, um daran die ferneren Schicksale der BurgLiechtenstein zu knüpfen. In den Mitthcilungcn des historischenVereins für Steiermark heißt es in eine??? Regest^), daß KaiserFriedrich am 6. Juni 1470 Schloß Liechtenstein bei Jüdcnbnrg mitdein Landgericht daselbst von Erasmus von Liechtenstein erkaust habe.Nun wissen wir aber, daß beides nach Leonhards Tode erbschaftlichan die Stubenberger gefallen war, und in der That war es auchein Erasmus von Stubenberg, der beides wieder an den Kaiserverkaufte, wie anö richtiger Lesung der Urkunde hervorgehtHans von Stnbenberg hatte die Bclehmmg mit allen Gerichten,welche zu Liechtenstein und Frauenburg gehörten, an? 6. Dec.1443 durch Kaiser Friedrich zu Graz erhalten H. An? 11. Febr.1463 theiltcn die Brüder Thomas, Wolfgang und Erasmus vonStubenberg ihr väterliches Erbe und es fielen dabei den? letztge-
>) Prcunhubcr, 4nnalss Ltirionses 43«.
-) Muchar VIII. 427. 429.
0 Heft IX. 293 Nr. 604.
0 Lichuowsky VII. Regg. 973; Archiv X. 421 Nr. 819. 820;Chmel, Regg. K. Friedrich IV. 419S; besonders Muchar VIII. 36.
°) Notizblatt I8S9. 3S8 Nr. 478.