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seits aus dem Bau Nikolaus von Slavonien und dem CastellanChyko von Kerezegh, österreichischerseits aus dem Grafen Frie-drich von CM und Rudolf Otto von Liechtensteins.
Im Jahre 1346 fand dann die Thcilnng zwischen RudolfOtto und seinen Vettern statt. In diesem Jahre (4. Juli) er-scheint er schon als Hauptmann von Friesach 2). Am 8. Mai1347 trug Herzog Albrccht ihm und seinem Vetter Rudolf aus,die Rechte der Bürger von Enns bei der Mauth von Chctzlingcnzu wahren, da sie gleiche Rechte mit denen von Steier hätten 2).Längere Zeit fehlen uns nun die Nachrichten. Am 12. März1354 war er mit dem Grafen Friedrich von Cilli Schiedsrichterin einem Streite zwischen dem Grafen Ulrich von Pfannberg undUlrich von WallsceH; am 13. April 1355 siegelte er die Ver-fügung eines Friesacher Bürgers als „sein gnädiger Herr" undHauptmann zu Friesach, am 23. April 1357 eine andere desDechanten Friedrich von St. Bartholom» in Friesach und am6. Februar 1359 eine Schenkung des Dechanten Goppold ansdem Vigilienberg ebendort°). Eine ähnliche Nachricht, bei welcherer ebenfalls Hauptmann von Friesach und außerdem Kämmerervon Steier genannt wird, datirt noch aus dem Jahre 1367°).Es ist eine der letzten Nachrichten von ihm. Vorher erscheint erim November 1359 wieder bei Herzog Rudolf IV. in Wien alsZeuge der Urkunde, mit welcher dieser das Jägermeisteramt anFriedrich von Krensbach verlieh ^). Im Jahr 1360 befand er sichunter den Zeugen, als Herzog Rudolf die alten Privilegien vonRein bestätigte s), sowie zu Wien am 16. April desselben Jahresunter den Zeugen jener Urkunde, womit der Herzog die Stiftung
-) Muchar, VI. 305.
2) Notizbl. 1857. 326 Nr. 35.
») Archiv für Kunde österr. Gesch. XXVII. 76.
») Notizbl. 1854. 317 Nr. 74.
°) Notizbl. 1851. 338 Nr. 44; 339 Nr. 51, 53.
6) Ebendort 340 Nr. 56.
2) Archiv XVIII. 191.
s) Fröhlich, II. 35.