Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
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kndolf Otto.

Bevor wir die Nachrichten über Rudolf Otto, dm SohnOttos III., und über Rudolfs Söhne Rudolf II., Konrad,Otto IV., Andreas, Friedrich und Johann, da wir überRudolf III. nichts zu sagen haben, nach einander in dieserReihenfolge zusammenstellen, wollen wir noch den Inhalt desbereits erwähnten Theilungsvertrags dieser Brüder mit ihremVetter betrachten. Er betrifft zunächst die Familienhäuser zuWien, zu Bruck (in Steiermark) und zu Graz, welche nach denletzten Verfügungen Ottos II. von seinen beiden Söhnen ent-weder hätten verkauft oder gleich getheilt werden sollen. Hiernachscheint es, daß sie das nicht gethan, sondern die Häuser in ge-meinsamem Besitz behalten hatten. Von jedem dieser Häuserbekommt nun Rudolf Otto seinen besonderen Antheil, der wohldie Hälfte ausmachte, das übrige bleibt seinen Vettern gemein-schaftlich. Von dem Hanse zu Wien erhält erden Stock mitdem Ziegeldach, mit den Kellern, der großen Stube von untenauf ganz und gar, den halben Hof, die zwei Ställe vor demGarten, den Brunnen und den Garten ganz und gar", von demzu Bruck den gemauerten Stock gegen die Mur, das Gärtchenund das Kühlhaus, die halbe Stallung und den halben Hof;von dem Haus zu Graz endlich erhält er den Thcil von derKluft und dem Kreuz über dem Thor, von dem Gewölbe diefünf gemauerten Gaden, den ganzen Stock von der Kluft bis

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