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1 (1868)
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schadlos zu halten und machten ihm sonst Bewilligungen').War es das Verdienst Ottos, den Ansfcnsteiner gewonnen zuhaben, so war es wieder des letzteren Verdienst, daß HerzogAlbrccht das Herzogthum Kärnthen in vollem Einverständnißmit den Bewohnern in Besitz nehmen konnte, nachdem er aufdem Zollselde bei St. Peter sich der altherkömmlichen sonder-baren Ceremonie, die in Kärnthen bei Uebernahme der Herzogs-würde stattfand, unterzogen hatte (2. Juli 1835).

Welchen Antheil die beiden Brüder an den folgendenKriegscreignissen genommen haben, darüber haben wir keineNachrichten; sicherlich waren sie daran so wenig unbethciligt,wie an den diplomatischen Vorbereitungen. Als eine Belohnungfür Ottos Verdienste mag es betrachtet werden, wenn ihm(1. März 1336 zu Wien) die Herzoge bewilligten, die anKonrad von Ausfenstein für 500 Mark Silber verpfändete BurgDürrenstein (Diernstein) einzulösen und ihm für die Burghut70 Mark Gräzer Pfennige und 2 Fuder Wein bewilligten 2).

Seit dieser Zeit verlieren wir den Namen Otto vonLiechtenstein für einige Jahre aus dem Gesichte. Wir findenihn im Jahre 1340 wieder, die Mauthsreiheit der Stadt Steierattestirend 2), es ist aber die Frage, ob hier nicht schon seingleichnamiger Neffe, der vierte dieses Namens, gemeint ist. Dienächstfolgende Erwähnung vom Jahre 1346 läßt uns schon mitGewißheit auf Ottos III. Tod schließen.

Was indessen Rudolf betrifft, so finden wir ihn. schonim Jahr 1337 wieder. Mit dem Bisthum Freising hatte ereinen langen Streit über die Gerichtsbefugnisse in der StadtOberwölz und auf dem Urbare gehabt. Diesen entschied imgenannten Jahre der Landeshauptmann Ulrich von Wallsee imGericht zu Graz mit den folgenden Bestimmungen:Ist eintodeswürdiger Verbrecher in der Stadt Wölz ergriffen worden,

') A. a. O. Regg. 1017. 1047; vgl. 211 ff. und Mnch ar, VI. 264.

2) Mnchar, VI. 270; Lichnowsky, III. Regg. 106S.

6) Preunhuber, ^.nnslss Lt^rsnssa, 12 und 38.