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gleich der Stadt Judcnburg von Alters her besessen hatte,bestätigte '). Im September desselben Jahres war er gegen-wärtig als Zeuge bei einem Uebcrcinkommcn zwischen Scckanund Goß. Der Propst des erstcren Stifts schloß mit derÄbtissin Eufemia von Göß einen Tausch über mehrere Grund-stücke am Veitschcr Berge bei Timmersdorf gelegen, welcheOtto von Liechtenstein vom Stift Göß lehnsweise besessen,deren Grundcigenthum aber an Seckau übergehen sollte. DieBriefe darüber wurden beiderseits zu Seckau und Göß am 7.und 9. Oetober bestätigt 2). Ebenso diente^ Otto im nächstenJahre 1293 zu Leobcn dem Probstcn von Seckan als Zeugebei dem Austausch einiger Güter ^). Am 25. Mai 1294schenkte Otto von Liechtenstein dem Bischof Heinrich von Lavanteinen freien Platz vor dessen Hause in Muran und befreitedenselben und das Hans von allen Bnrgfricdcnsabgabcn. Am22. November war er zu Bruck Zeuge, als Herzog Albrechtvon Hartneid von Wildon dessen Haus zu Wildon sammt demLandgerichte erkaufte. Darüber ist eine neue Urkunde zu Wienam 5. Februar 1295 ausgestellt, bei welcher Otto ebenfallsZeuge warH. Herzog Albrecht erklärt darin, daß er mitHartncid von Wildon einen Kaufwechscl um das Haus zuWildon und um das Haus zu Eibiswald geschlossen, und be-stätigt die von den Schiedsmännern getroffene Ausgleichung;in Fällen von Gebiets- und Reichsstrcitigkciten sollen HeinrichAbt zu Admont, Otto von Liechtenstein, Hartneid von Stadcckund Friedrich von Pcttau zu Recht erkennen. Diese Angele-genheit ist nicht ganz klar: Hartncid von Wildon hatte in denvorausgegangenen Fehden den admontischen Besitzungen Schadenzugefügt und war auf die Klage des Abtes Heinrich von Ad-
h Muchar, VI. 70, wo die einzelnen neunzehn Punkte aufge-zählt sind.
2) Muchar, VI. 65; Fröhlich, I. 249.
2) Fröhlich, I. 105.
ch Mittheil, des hist. Vereines für Steiermark. 5. Heft. 217.