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1 (1868)
Entstehung
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Entfernung von seinen Gütern nnd Leuten, (denn er mußtezu Graz residircn) ihn zur Vernachlässigung seiner eigenenAngelegenheiten zwang.

In Folge der Rolle, welche Otto in diesen Jahren spielte,finden wir ihn denn auch häufig in urkundlichen Nachrichtenerwähnt.

Vom Jahr 1278 und zwar am 1. Januar haben wirihn noch als Zeugen einer Erklärung Reinprechts von Murecküber seine Güter ^). Am 4. Juni 1279 entscheidet er alsLandrichter in Kärnthen einen Streit zwischen dem Abte vonSt. Paul und Cholo von Reichenfcls wegen Einkünfte imGorenzfelde 2). Am 7. Juni 1279 bestätigt er mit seinemSiegel einen Gewährsbrief für Wölftin von Rudenowe ^). Am25. August desselben Jahres ist er zu Rotcnmann (König Rudolfwar damals in die Steiermark gekommen) gegenwärtig bei derwichtigen Ucbercinkunft zwischen dem Bischof Berthold vonBamberg und dem Könige, wonach der erstcre an des letzterenSöhne die in den österreichischen Landen durch den Tod Otto-kars hcimgefallenen Lehen der Bamberger Kirche überträgt.Otto ist unterschrieben bei dem Gcgenversprechen Rudolfs^).Am 13. Oktober ist er mit dem König von Judenburg aufeiner Versammlung der Landstände und bezeugt die Bestäti-^ gung desselben für Begabungen an den Grafen Ulrich vonHennburg, sowie er am 22. October ebendort ein Ueberein-kommen des Königs mit demselben Grasen und seiner GemahlinAgnes bezeugt 6), und endlich am 23. eine weitere Urkunde inBetreff der beiden Genannten, ausgestellt am Berge Ceirich^).Im October finden wir Otto ferner noch als Zeugen einer

-) Pontes, II. Abth. I. Bd. Urk. 20 der 2. Abth.

2) Archiv für Kunde ste. XXXVI. 45.

s) Muchar, V. 426.

4) Lünig, kpieiisA. svolssiast. II. 43.

2) Muchar, V. 419. 420; Archiv für Kunde österr. Geschichts-qnellen XXV. 186.

Muchar, V. 423.