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mann genießen mußte, zeigt das Vertrauen, welches KönigOttokar ihm schenkte, indem er ihn zum Marschall oder Führerder stcirischcn Hceresabthcilung ernannte, welche ihn auf demzweiten Kreuzzuge gegen die Preußen im Winter von 1267ans l268 begleitete.
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Diese Unternehmung lief freilich rcsultatlos und einiger-maßen unglücklich ab, wie schon oben erzählt, indem das znfrüh eingetretene Thauwctter zum Rückzüge zwang und in demaufgegangenen Eise der Weichsel viele ertranken. Bei der balddarauf eintretenden Katastrophe, welche über Ulrich von Liech-tenstein und andere steirische Herren durch Ottokar herbeigeführtwurde und mit der Uebergabc und Zerstörung vieler ihrerBurgen endete, war Otto nicht persönlich bcthciligt.
Im Jahr 1272 finden wir Otto als Landcsrichtcr inSteiermark, wahrscheinlich als den Nachfolger seines Vaters 2).Am 22. Juli dieses Jahres hielt er in Graz einen offenenGerichtstag mit dem Landschrcibcr Konrad von Himberg. Einpaar Tage später (28. Juli) erklärten beide cbcndort die voll-ständige und auf alten Handfesten gegründete Gerichtsimmu-nität des Stiftes Rein auf dessen Güter und Leute ^), währendOtto am nächsten Tage mit Bischof Bernhard von Seckau ineinem Schiedsgericht das Stift St. Paul mit Kolo von Sel-
') Reimchronik, Kap. 84, S. 94.
ch Mnchar, II. 332 u. III. 29. In der Aufzählung der Landrichterbei Kranes, Beitr. z. Kunde steir. Geschichtsqnellen II. 44 ist Otto's Land-richteramt im Jahr 1272 übersehen.
-) Mnchar, V. 3S0. v