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stimmen auch die letzten Nachrichten über ihn, welche ihn imJahre 1311 als einen hochbctagtcn Greis sterben lassen. Ermußte damals bei seinem Tode im Alter zwischen sicbcnzigund achtzig Jahren stehen.
Im Jahre 1258 erscheint Otto, wie wir schon obengesehen haben, zum ersten Mal in der politischen Geschichte(im Gefolge seines Vaters mit seinem Onkel Dietmar undseinem Vetter Gundackcr), als dieser für den Erzbischof Philippvon Salzburg bei Nadstadt erst glücklich, dann unglücklichkämpfte. Am 22. Dcc. 1260 ist er zu Graz mit seinem VaterZeuge einer Schenkung OttokarS >); im Jahr 1263 desgleichenbei der Entscheidung einer Streitigkeit des Stifts Admont mitWülfing von Stnbenbcrg ^). Im Jahr 1264 erhielt er bei derVermählung des ungarischen Prinzen Bela mit der Branden-burgerin Kunigunde, --die bei Wien mit großer Pracht gefeiertwurde, die Ritterwürde. So erzählt der Reimchronist Ottokar,der schon an dieser Stelle das Lob Ottos von Liechtensteinfeiert, zu dem er später in ein näheres Verhältniß tretensollte 2). Wir kommen auf diese Stelle unten wieder zurück.1267 erscheint Otto aufs Neue urkundlich mit seinem Vaterzu Lack in Krain^), und ebenso zweimal im Jahr 1270, daserste Mal am 2. Febr. in einer Urkunde, in welcher BischofKonrad von Freising alle durch den Tod des Herzogs Ulrichvon Kärnthen ledig gewordenen Lehen dem König Ottokar vonBöhmen verleiht 5), das zweitemal am 8. October zu Mar-burg in einer Entscheidung Burkards von Klingsberg für dasStift Seckan 6). Welches persönliche Ansehen er schon zu dieserZeit noch zu Lebzeiten seines Vaters namentlich als Kriegs-
3 Muchar, V. 286.
-) Muchar, V. 303.
2) Reimchronik, Kap. 68, S. 81.
0 Karajan, zur Ausgabe Ulrichs. 664.
5) Pontes, II. Abth. 1. Bd. Urk.-91 der 1. Abth.
6) Dipl. sae. Ltxrias I. 236.