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1 (1868)
Entstehung
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und Ulrich nach dcm Schloß Fren in Böhmen, und Hartnidvon Wildon nach Klingcnbcrg'). Die Böhmen wollten sogleichüber das Eigcnthnm der gefangenen Herren in ihren Wohnun-gen herfallen, allein auf die dringenden Vorstellungen vonRcppcl Mordax hinderte dies der König und ließ ihr Gesindemit aller Habe nach der Hcimath abziehen, dort zu melden,was ihren Herren geschehen; nur je ein Diener wurde diesengelassen.

Wahrend die Herren in ihren Gefängnissen saßen, ver-langte der König von ihren Freunden und Verwandten, wolltensie jener Leben fristen, die Herausgabe ihrer Burgen und Festen,was denn auch mit Zustimmung der Gefangenen selbst gewährtwurde. Für den Grafen Bernhard gab man den Pfannbcrg,

Peckach und St. Peter, mehr Schlösser von Bedeutung hatteer nicht; für seinen Bruder überlieferte man Kaiscrsberg,

Strasseck und Löschcnthal sainmt dcm Nabenstcin; von diesenBurgen wurden Pfannberg, Peckach, Löschcnthal und Strasseck f

gebrochen. Hartnid von Wildon verlor die drei Schlösser, dieer allein besaß, Eppcnstein, Glcichcnbcrg und Prcmarsburg,der Stnbcnbcrgcr die vier Schlösser Stnbenberg, Kapfcnberg,

Kätsch und Wnlfingstcin, und endlich mußte Ulrich seine dreiSchlösser Francnburg, Mnrau und Liechtenstein dem Königeübergeben; von diesen wurden Mnrau und Liechtenstein gänzlichzerstört. Von den übrigen traf das gleiche Schicksal Prcmars-burg und Gleichenberg, Kapfcnberg, Kätsch, Wnlfingstein undStnbenberg; Friedrich von Pettau hatte keinen Gewinn vonseiner Anklage; ihm wurden Wurmbcrg und Schwamberg zer-stört und die Mauern in den Graben gelegt. Am schlimmstenaber war es dcm in jedem Fall unschuldigsten unter ihnenergangen, dem Grasen Heinrich von Pfannbcrg, denn derKönig hatte ihm sogar die Folter anlegen lassen und war sonstbemüht gewesen, ihn zu quälen und zu kränken.

st dassai-'s Staat- und Kirchcngcschichtc des.H. Steiermark IV. 328.