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mit Fricderich von Pcttan zusammen und forderte den letzterenauf, öffentlich und laut zu bekräftigen, was er ihm heimlichzugeflüstert habe. Dieser stand auf und beschuldigte die Herren,die vor ihm standen, daß sie ihn zu verleiten gesucht hätten,ihnen in der Losrcißung des Landes vom Könige beizustehen.Das wiesen sie alle mit Entrüstung ab, nannten den Pcttauereinen Lügner und forderten mit ihm den Zweikampf. KönigOttokar aber erfüllte weder dies Begehren, noch ordnete er eineordentliche Untersuchung an, sondern er ließ sie alle mit ein-ander, den Ankläger wie die Beschuldigten, gefangen setzen,mit ihnen auch den Grafen Heinrich von Pfannbcrg, denFriedrich von Pettau ausdrücklich von der Beschuldigung aus-genommen hatte. Man sieht, von einem rechtlichen Verfahrenkann keine Rede sein, und es liegen auch keinerlei Anzeichenvor, daß die Beschuldigung irgendwie auf Wahrheit begründetgewesen sei. Nur politische Gründe, die aber keineswegs weit-sichtig erscheinen, können Ottokar zu seinem harten und unge-rechten Verfahren bewogen haben.
Die Herren wurden als Gefangene zur Bewachung inverschiedene Schlösser abgeführt, worüber die Angaben aberverschieden lauten; Bernhard von Pfannberg wurde nach Burg-lein oder nach Burg Schleinitz, sein Bruder Heinrich nachSchloß Frcn gebracht, oder er blieb nach anderer Angabe inBreslau; Ulrich von Liechtenstein und der Stubenberger kamennach Schloß Klingenberg in Böhmen, Hartnid von Wildonnach dem Aichhorn, während Friedrich von Pettau ans einHans gefangen geführt wurde, das nicht genannt wird. Soin der Reimchronik ^). Nach anderen Angaben wurde Friedrichvon Pettau nach Aichhorn gebracht, Wülfing von Stnb?nberg
gung dafür giebt auch das Osrinanienm ^.nsti'ins ebronieon bei Pcz, I.1080; ebenso das Dbronieon Lmotrinauin ib. II. 731. Hierin läge dennauch die Bestätigung dafür, daß Ulrich wirklich den Kreuzzng gegen diePreußen mitgemacht habe.
>) UXXXV. S6.