Wir müssen aus Mangel weiterer Nachrichten die Entschei-dung der Frage dahin gestellt sein lassen.
Im Jahr 1233 bezeugt Dietrich eine Schenkung Hugo'svon Wcicrberg an die Abtei Hciligenkreuz, in welcher derselbealle Gerechtsame an dem Orte Burgstall zum Seelenheil seinesVaters Otto von Nauhcnstcin dem Stifte überläßt'). Indieselbe Zeit oder ein paar Jahre früher fällt eine andere Hei-ligenkrcnzcr Urkunde, in welcher Dietrich zum ersten Mal mitdein Beinamen von Norau als Zeuge wie in dem Text einesZusatzes genannt wird 2). Ulrich von Wülfleinstorf rcsti-tnirt der Abtei Hciligenkreuz gewisse ihr bisher entzogeneGrundstücke. Dann heißt es im Znsatze: uck (^uocl rsotikieuu-«inin omuia. pmeckia i n na in IVuilliustorl posui in muuuscimnini IV. slVieliarcki) «In ^.rustoiu et ckoinini D. sDietrioi)cls korov. Im Jahr 1239 im Januar treffen wir ihn inVerbindung mit der Wittwe desselben Ulrichs von Wülfleinstorf,welche der Abtei Hciligenkreuz unter Abt Eglolf gewisse Be-sitzungen an der Lcitha verkauft^). Unter den Zeugen befindetsich Dominus Dietrivus cie Uorurve. Im Jahr 1240 dagegenerscheint er mit seinem Bruder Heinrich als Zeuge einer Ur-kunde, in welcher Herzog Friedrich II. eine von seinem VaterHerzog Leopold der Kapelle des heiligen Johann Baptist zuKlosterneuburg gemachte Schenkung bestätigt^). Im Jahr 1266wird seiner bereits, wie schon erwähnt, als eines Verstorbenengedacht. Im Jahr 1258 dürfte er noch gelebt haben. Indiesem Jahre schenkte seine Gemahlin Margaretha mit Zu-stimmung ihres Sohnes (cum eousensu et mauu tiiü mei)an das Stift Heiligenkreuz einen Mansen zu Kaltengang zu
1) I'ontss, XI. Bd. I. Theil, Weis, Urkunden von Heiligen-krenz I. 296.
2) Weis, a. a. O. 77.
2) Weis, a. a. O. I. 98.
tz dtoillsr, UsM. 161. dir. 57. „Uitriens eis Uorovvs. IkeinriensNs InoNtonstein."