Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
Seite
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cinc jüngere Linie in denselben Namen und Besitz eintretenkonnte. In jedem Falle haben diese ersten Pctroneller denspäteren Angehörigen des Hauses Liechtenstein Platz gemacht,so daß also die Unwahrschcinlichkcit, als hätten fünfc diesesNamens keine männliche Dcsccndenz gehabt, durch die That-sachc selbst aufgehoben ist.

Ist dieses richtig, so würde der Stammbaum des öster-reichischen Hauses Liechtenstein für das 12. Jahrhundert derfolgende sein:

Hugo

Dietrich I. Rapoto (v. St. Petronell).

Dietrich II. Wirat. (Herbort. Gerolt. Reinold. Heinrich). Chuniza.

Dabei ist freilich nicht festgestellt, ob Dietrich I. SohnHngo's war, oder in welchem Verwandtschaftsverhältniß er mitdemselben steht.

Von Rapoto haben wir weitere Nachrichten, als die an-geführten, nicht gefunden. Mögen die Petroncllcr seine Nach-kommen gewesen sein oder nicht, in jedem Fall setzte sich seinGeschlecht nicht weiter fort. Wir wenden uns daher zum wei-teren Verfolg wieder zum zweiten Dietrich zurück.

Indessen will ich vorher an dieser Stelle einer verein-zelten Nachricht gedenken, welche einen Christoph von Liech-tenstein als den ersten der österreichischen Landmarschälle imI. 1204 >) nennt. In jedem Fall, wenn hier nicht cinc Ver-wechslung mit einem späteren desselben Namens vorliegt, mußtedieser Christoph dem österreichischen Hanse angehört haben; dauns aber weitere Nachrichten über ihn nicht zu Gebote stehen,so lassen wir alle Vermuthungcn, wie etwa die Verwandt-schaft zu denken sei, dahingestellt.

h Ilantllalizr, Leoensus iiiplomatieo - AeuealoAieus arebivii

vampiMiensis. II, 7S. Hanthaler beruft sich auf Ouarient's Katalog derösterreichischen Landmarschälle.