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Rechte verleiht i). Zwischen den Jahren 1194 und 1196 ist erwieder an demselben Tage (der aber nicht genannt wird) Zeugezweier Schenkungen, der einen, in welcher eine gewisse FrauRikardis und ihr Sohn Otto das Stift Klosterncuburg miteinigen Gütern begaben, der anderen, in welcher desselben OttoBruder Chalhohus als Geschcnkgebcr an das Stift erscheint 2).Im I. 1196 am 3. September bezeugt Dietrich zu Erla eineUrkunde, durch welche Herzog Friedrich I. dem NonnenklosterErla auf Bitten der Aebtissin Alhcid die Mauthfrcihcit ver-leiht 3). Vielleicht noch in dasselbe Jahr, sicherlich aber vorAusgang des Jahres 1198, fällt eine andere Urkunde, in wel-cher Dietrich als Zeuge aufgeführt wird. In dieser bekräftigtKonrad, Sohn Ulrichs von Asparn, in Gegenwart HerzogFriedrich's I. und seiner anwesenden Ministerialen, daß er, imBegriffe nach Jerusalem zu gehen, jede Klage und jeden Streitmit dem Stift Klosterneuburg über Pottenbrunn und Wiesel-brunn aufgegeben habe H.
Im Ungewissen sind wir über eine andere von Dietrichbezeugte Schenkung, in welcher Agnes, die Wittwe Alberts vonPhaffenstetten, am Tage der Beerdigung ihres Mannes zumHeile seiner Seele demselben Stift eine Schenkung macht ^).Da wir denselben Albert bereits als Geschenkgeber zwischen den
st Meiller, a. a. O. 71. Nr. 60... „Os oräins vsro mini-
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Archiv für Kunde österr. Geschichte, X. Bd. 96.
2) ll'ontsa, II. AlNh. IV. Bd. 91 (Saalbuch von Klosterneuburg),st Meiller, a. a. O. 78. Nr. 7.
st Idoutss, II. Abth. IV. Bd. 98. Die Zeitbestimmung gründetsich hier wie in andern Fällen des verwirrten Saalbnchs dieses Stifts aufdie Erwähnung des damaligen Propstes in Verbindung mit der Rcgie-rungszeit des österreichischen Fürsten. In diesem Fall war Dietrich PurgerPropst, welcher das Stift von 1196—1216 leitete, da aber Herzog FriedrichI.schon 1198 starb, so muß folglich die Ausstellung der Urkunde vor diesesJahr fallen.
st Pontes, II. Abth. IV. Bd. 85—86.