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„Oesterreich ander Sohn, und ein Bruder deß heiligen Sant„Leopolds, und als der bemclt Sant Leopold von den Hun-„gern, Böhmen und Bayrn seinen Feinden fast beschädiget„ward an Land und Leuten, rnsfct an den bcnantcn seinen„Bruder umb Hülff, der ihm dann sendet Hrn. Azo, sein ge-„bohrnen Freund, der dann ein mächtiger Edler Herr was,„und ein vcrmerter manlicher Kricgs-Mann mit einer merk-lichen Rittcrschafft, und do der bemclt Herr Azo gen Oester-deich kam, do ward er gar ehrsamlich mit grossen Freuden„von Sant Leopolden empfangen und machet ihn ze Marschall)„deß Landes, und als die Feinde deß Landes dasselbige ze be-schädigen kamen, doch macht sich Herr Azo aufs und Sant„Leopold mit ihm, und sie erschlugen der Feind mit einem„kleinen Volck ein unzählbare Menig, und brachten die Feind„in die Flucht, der viel auß ihn in dem Wasser genant die„Marich, ertranken. Also ward das Land Oesterreich in Frid„und Gemach gesetzt, darnach ward der bemelt Herr Azo durch„Sant Leopolt verheyrathet, und Erbschenck des Landes ge-„macht, und von Herrn Azo sind gebohren und kommen die„Herren von Kienring. Von Sunberg. Von Falcken-„berg. Von Puchberg. Von Mistelbach. Die Winck-„ler. Von Volckenstorff. Von Schonberg. VonStar-„ckenberg. Von Liechtenstein. Von Bottendorfs. Von„Perchtoldzd orfs. Von Weitra. Von Tirrnstein.„Von Wallsee. Von Krey. Von Wittingau. Von„Kranichberg. Von Capell. Von Hackenberg, und„andere mächtige Geschlecht, der nun viel anß ihnen abgestor-ben seind."
Diese Erzählung nun ist von Anfang bis zu Ende derJrrthümer voll; Zeiten wie Personen sind durch einander ge-worfen. Popp» war allerdings ein Babenberger und Erzbischofvon Trier seit 1016; aber er war ein Sohn Leopolds desErlauchten und nicht ein Sohn Leopolds des Schönen, vielmehrdessen Großoheim; er war ferner nicht der Bruder Leopolds