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Der Familie gewidmet
Entstehung
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II
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meister Herr Hermann Ferber mit seinem Sohne und andern Personen zur Aufsuchung und Erlegungdieses Bären aufgemacht. Unglücklicher Weise sei der junge Ferber auf denselben gestossen undvon ihm zerrissen worden. Zu dessen Andenken hätten hierauf die Ferber'seben Erben dem neuenGasthause den Namen „Zum schwarzen Bär" beigelegt. Es muss dies vor Ausgange des fünf-zehnten Jahrhunderts geschehen sein, da um diese Zeit Herr Hermann Ferber Bürgermeister inWeissenfeis war.

Pag. 310.

Der Altar St. Jacobi und St. Elisabethae.

Uies ist der während des Pahsttliumes im Jahre 1514 in der Pfarrkirche zu Weissenfeisverfertigte schöne Haupt- und Bilderaltar, der, wie gedacht, dem heiligen Jacobo Majori Apostolo,auch der heiligen Elisabeth, ingleichen dem heiligen Joseph, Sponso Mariae, gewidmet war. DasPatronatsrecht dieses Haupt- oder Hohenaltars St. Jacobi und St. Elisabethae hat vor Zeiten denFerbers zu Weissenfeis, einem sehr ahnsehnlichen und begüterten Geschlechte, gehört, welche ihnvermuthlich gegründet und nicht nur dem Vikario, Martin Gerzen , verliehen, sondern auch fest-gehalten haben, also, dass etliche Jahre nach der Reformation desswegen gewisse Kommissarienzwischen denselben und dem Ratlie Vergleichsabhandlung pflegen mussten, nach deren InhalteGeorg und Christian Ferber an den Stadtrath, gegen Versprechung, vor allen andern nach Schul-pforta zu schickenden Knaben einen jungen Ferber dahin zu befördern, dieses Altarlehn, welchesin 14 Groschen G Pfennige Einkommen bestand und 1554 gangbar wurde, abgetreten haben. Fürdiesen Hauptaltar hatte im Pabstthume der ehemalige Bürgermeister, Hermann Ferber, nicht nurim Jahre 1480 einen Ablassbrief von etlichen Kardinälen zu Rom, sondern auch nebst seinenBrüdern, Herrn Job. Ferber, Decano zu St. Sixti in Merseburg, und Valentin, einen andern imJahre 1517 vom Pabst Leo eingeholt, besage der Ferber'seben Genealogie fol. 4.