Cavallerie so auszeichnete. Als am 17. Octobcr 1797 zwischendem Kaiser und Frankreich der Frieden abgeschlossen wurde, hatteer die Ehre, die Ratification desselben nach Wien zu überbringen.Er wurde zugleich Obcrstlicutcnnnt in einem Uhlancnfreicorps,welches in das Regiment Fürst Schwarzenberg umgewandeltwurde. Er führte es im Jahre 1799 und wurde Oberst des-selben im Jahre 1800 >). Er kämpfte mit demselben bei Ostracham 21. März 1799, wo er die Arriercgardc des feindlichenGenerals Ferino verfolgte, und desgleichen in der Schlacht beiStvckach am 25. März. In dieser Schlacht war der Feindbereits zwischen den linken Flügel und die Avantgarde einge-drungen, welche vom Fürsten Schwarzenberg befehligt war, undmachte alle Anstrengung, einen im Rücken der Avantgarde gele-genen Wald gegen Orsingen zu besetzen, um von dort die Straßezu gewinnen und der österreichischen Infanterie den Rückweg abzu-schneiden. Diese Absicht erkannte der Fürst Moriz, sammelte schnelleinige Abtheilungen der bereits fast aufgeriebenen Cavallerie undwarf sich ohne Rücksicht aus das ungünstige Terrain und imheftigsten Kartätschenfeuer zweier Batterien auf den Feind, triebihn zurück und verschaffte dadurch der Infanterie Zeit undRaum, in die ihr angewiesene Stellung zurückzugehen.
Eine gleich günstige Gelegenheit bot sich seiner Tapferkeitam 16. October desselben Jahres (1799) bei der Brücke vonWcinheim, über welche Ney den Uebergang über den Neckarerzwingen wollte. Fürst Moriz stellte sich ihm mit rasch ausden Vorposten zusammengerafften Truppen entgegen und nahmbei der Brücke feste Stellung. Neunmal machte Ney immervergebens den Angriff, bis die Nacht dem Kampfe ein Endebrachte. Der Fürst hatte die Absicht des Feindes, sich der öster-reichischen Magazine und der bei Sitzendorf zurückgelassenenArtillcriereserve zu bemächtigen, völlig vereitelt ^).
>) Gesch. der kais. Kriegsvölker II. 340; vergl. 242, 243 über dasFolgende.
h Wurzbach, a. a. O. 1L8.