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habc verhehlen können, aber daß die Vorstellung der schrecklichenFolgen seiner Weigerung endlich jede andere Uebcrlegnng über-wunden habe. — Zu Totis angekommen," fügt Gentz hinzu, „hater dem Kaiser vorgeschlagen, ihn und Bubna in irgend eineFestung zu schicken, wenn der Frieden unannehmbar erschiene.Darauf habc der Kaiser einige Worte von Mißfallen und Un-gehorsam fallen lassen, worauf ihm der Fürst erwiderte, daß,wenn er ihm dienen solle, er es nicht wie eine blinde Maschinethun könne."
Gentz erzählt weiter von dieser Unterredung, daß der Fürstselbst in edler Weise, wenn auch schwach, den Kaiser vcrthcidigthabe, daß er auch die Rückbcrufung Bubna's verlangt, durchdessen Ungnade er selber beleidigt sei, und daß Metternich, derneue Minister des Auswärtigen, versprochen habe, dem Kaiserdarüber erneute Vorstellungen zu machen. Der Fürst Metternich,der mit der Art des Friedensschlusses persönlich nicht zufriedenwar, mußte doch erklären, daß in der Situation, in welcher sichder Fürst und Bubna befunden, Gott selbst zu einem besserenResultat nicht hätte gelangen können').
Es war nach dem Friedensschluß der allgemeine Wunsch,daß der Fürst an der Spitze der Armee bleibe, um die Reorgani-sation derselben durchzuführen. Allein er selbst wollte nicht undbestand auf seinem Austritt. Auch liebte es der Kaiser, seineBrüder immer voranzustellen, und dem Fürsten selbst mochte erwegen des Friedensschlusses noch grollen und nur ungerne hatteer sich dazu entschlossen, ihm jene Stellung zu geben. So tratder Fürst nach zwanzigjähriger glänz- und ruhmerfülltcr Kricger-laufbahn, welche ihn auf die höchste Stufe militärischen Ehr-geizes geführt hatte, welche ihm vergönnt hatte, sich um dasVaterland wahrhaft verdient zu machen, in die Stellung desFriedens, nicht freilich in die Stellung der Ruhe zurück, dennRuhe war nicht sein Temperament. Dieselbe nimmer ruhende
>) Gentz, a. a. O. 210.