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3 (1882)
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daran nahmen, als ab es sic selbst betroffen hatte. Dies zeigtvon Anhänglichkeit. Ich halte täglich eine Tafel, an der immerviernndzwanzig Offiziere von meinem Corps thcilnchmcn. Unterdiesen befanden sich heute auch sechs französische Offiziere, die ichgefangen genommen hatte. Sie waren in einem schmutzigen Zu-stande, aber artig, höflich und im höchsten Grade dankbar underkenntlich für die Sorgfalt, die ich für ihre Verwundeten ge-tragen. ..."

Noch zwei Briefe, datirt vom 6. und 12. August, erzählenvon den Gefechten, da die Armee des Erzherzogs gegen Morcaustand und der Fürst den berühmten General Dcsaix zum Gegnerhatte. Sic lauten:

Vorposten vor Wnllcrstcin, 6. August 1796.

Die Ereignisse auf den Vorposten folgen so schnell aufeinander, daß man täglich etwas zu berichten hätte. Ich hoffe,daß Sic meinen Brief an gelesen haben. Der gestrige Tagverschaffte mir wieder Gelegenheit, Ihnen etwas Neues mit-theilen zu können. Es war fürchterliches Wetter und regnete inStrömen. Früh morgens wurde Rapport gebracht, daß einigefeindliche Patrouillen sich genähert hätten; aber sonst nichts vonBedeutung. Mittags Istz Uhr waren die 24 Offiziere bereitsversammelt, um bei mir das Mittagsmahl zu nehmen. DieSuppe stand auf dem Tische, als die Nachricht kam, daß derFeind einen Posten, der übrigens ohnehin mehr ihm preisgegebenwar, mit Gewalt genommen habe. Ich wollte doch wenigstensdie Suppe genießen, als eine zweite Nachricht kam, daß ein an-derer Posten, den ich für weit wichtiger ansah, dasselbe Schicksalhatte. Ich warf mich auf mein Pferd, und wiewohl ich glaubte,die Nachricht möchte etwas übertrieben sein, ritt ich dennoch imGalopp. Aber wie groß war mein Erstaunen, den Feind schonweit vorgedrungen und die Unsrigcn in vollem Rückzüge anzu-treffen, und zwar eine kleine halbe Stunde vor meinem Lager.Ich setzte mich an die Spitze von ein paar Escndroncn und

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