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3 (1882)
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pmooiousiz amitiö, et sonvonon vons ejnel^ues kais cle eellec^us gs von« ni vouee pcmr la vie.

Vienno eo 20. Nars 1704. Xannits-IlittlosrA."

Es ist wenig, wnS uns sonst noch aus dem Leben desFürsten Wenzel zn erzählen übrig bleibt. Es ist bereits berichtetworden, wie er snmmt seinen Brüdern im Tcstmncnt des FürstenHans Adam bedacht worden, wie er über dieses Testament mitdem Fürsten Anton Florian in Proccß gcricth und wie alteStreitigkeiten, die aus jenem Testamente hervorgingen, vorzugs-weise mit durch sein Bemühen unter dem Fürsten Joseph friedlichbeigelegt worden. Es ist ferner bereits erzählt, daß er die er-erbten rcichsnnmittclbarcn Herrschaften Schcllcnbcrg und Vaduzan den regierenden Fürsten Anton Florian gegen dessen Herr-schaft Rnmburg abtrat, sowie ebenfalls, daß er vom 22. Dc-cember 1732 ab die Vormundschaft über die Kinder des FürstenJoseph führte und folglich auch die Regierung des Hauses inHänden hatte bis zur Großjährigkeit des Fürsten JohannNepomuk Karl im Jahre 1745. Nach dem frühen Tode diesesjungen Fürsten am 22. Dcccmbcr 1748, mit welchem die männ-liche Nachkommenschaft des Fürsten Anton Florian zn Endeging, wurde der Fürst Wenzel selber, als nunmehr der Acltcstcnach dem Erbrecht, der Chef und Rcgierer des Hauses. Er warnunmehr in den Stand gesetzt, der großen Führung des Lebens,die er in seinem wahrhaft fürstlichen Sinne immer geliebt hatte,folgen zu können; er war in den Stand gesetzt, an die artille-ristischen Studien, Ucbnngcn und Verbesserungen zum Bestendes Vaterlandes große Summen zu verwenden; er konnte un-beschränkt seinem Sinne für die Kunst, seinem Hange zum Wohl-thun nachkommen. Er kaufte, bestellte, sammelte viele Kunst-werke, vereinigte sie in einer größeren Galerie und ließ zumersten Male (1760 und 1770) einen ausgeführten Katalog infranzösischer und italienischer Sprache drucken. Er ließ eineReihe junger Künstler ans seine Kosten ausbilden, gab ihnen