Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
Seite
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meiner anderen Angelegenheit rcussircn, und unser Freundwird es sehr billigen, daß ich mich vielmehr an Sie, Manscigncur,gewendet habe, als höher hinauf durch Ihre Vermittlung. Sicwerden hinlänglich begreifen, Manscigncur, was ich damit sagenwill, und daß das Entfernungen van Gefühlen bedeutet, mitdenen Sic man wird erfreut darüber sein eines Tagesmit Erfolg arbeiten könnten, und warin sicherlich niemand besserrcussircn wird als Sie 2). Das ist es, worauf ich Eure Durch-laucht zu zählen bitte. Sic sehen, daß mein ganzer Plan vanIhrer Antwort abhängt und daß Sic souverän darüber ent-scheiden werden. Aber ich habe diesen Plan nach vieler Ucbcr-legung gesaßt, und ich schmeichle mir, daß Sie einstimmen werden.Ich würde daran zweifeln, wenn ich es mit einem anderen zu thunhätte. Aber ich bin mehr als ein anderer im Stande, den großen Ge-sinnungen Eurer Durchlaucht Gerechtigkeit widerfahren zu lassen,weil ich unzweideutige Beweise davon habe. Ich bin mit dervollkommensten und respektvollsten Zuneigung, Monscigneur,Euer Durchlaucht ergebenster und gehorsamster Diener S."

Später, nach diesem Briefe, hatte sich Suhm dennoch ent-schlossen, den ihm von der sächsischen Regierung gemachten An-trag, als Gesandter nach Petersburg zu gehen, anzunehmen.Der Brief, in welchem er dieses dem Fürsten meldet, ist nichtvorhanden. Daß er aber die Anzeige gemacht, sieht man ausdem Anfang des folgenden Briefes, welchen er dem Fürsten am25. December 1736 aus Lübben schrieb, wo seine Familie lebte.Er war mittlerweile in Berlin gewesen und berichtet darüber:

>) Welche, findet sich nicht gesagt.

2) Mit dieser dunklen Stelle ist wohl auf die Thronbesteigung desKronprinzen und ihre Folgen angespielt, aber in welcher Beziehung, gehtaus der Correspondenz nicht hervor.