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Thier der Vorläufer scincö Onkels ist. Man ist gegenwärtigbesänftigt für dm Hos von Wien. Die Sendung des GrafenAlthan hat sehr gut gcthnn, und ich glaube wohl, daß, wennman von Ihrer Seite fortfahren wird, die Rücksichten für denKönig zu haben, wie man sie einem so guten Alliirtcn schuldigist, daß das gute Verständnis; immer bleiben wird. Adicn, meinthcnrcr Fürst, erhalten Sie mir, ich bitte Sic, Ihre Freundschaftund seien Sic überzeugt, daß ich bin mit allen Gefühlen vonHochachtung und Freundschaft Ihr trcncst zugcthancr Freund""d ^tter
Der nächste Brief vom 10. Mai datirt wieder ausBerlin.
„Mein theuerstcr Fürst!
Der Lieutenant Finck übergiebt mir soeben den Brief, denSie mir das Vergnügen gemacht haben, mir zu schreiben. Ichbin Ihnen unendlich verpflichtet, mein theuerstcr Fürst, für dieguten Absichten, welche Sie gehabt haben, mir (große) Rccrntenzu verschaffen. Ich habe so viel Zeichen Ihrer Freundschaft, daßich dessen nicht nöthig habe, um davon überzeugt zu sein. Ichhabe mit Bedauern erfahren, daß Lieutenant Finck Sie mit derRecruten-Angelegenheit verfolgt hat; ich war sehr ärgerlich undhabe ihm meine Meinung in diesem Punkte trocken genug gesagt,da er keinen Auftrag gehabt hat, in dieser Art zu handeln. —Man fängt von Neuem an, uns hier mit Seckendorf zu drohen.Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Kaiser sich dieses un-würdigen Sterblichen bedienen werde, um in der Eigenschafteines Gesandten seine geheiligte Person zu repräsentiren. SeinNeffe ist glücklich hicher zurückgekehrt. — Ich bedauere sehr denPrinzen Eugen, aber ich habe ihn noch mehr zu Philippsburgbedauert als gegenwärtig. Die großen Männer haben ihre Periodenwie der Rest der Begebenheiten die ihrigen: sie wachsen, siehalten sich eine Zeit lang in dem Glanz ihres Ruhmes und sie