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Fürst, daß, in welchem Theilc der Welt ich mich auch befinde,Sic dort jemand haben, der Sic sehr liebt und der, IhrenWerth kennend, mit twllkmnmcner Achtung bleibt, mein thcncrstcr Fürst, Ihr ergebenster Freund und Vetter
Friedrich."
Der Kronprinz erreichte in der That seinen Wunsch dies-mal nicht. Trotz der großen Rccrntcn gelang es ihm nicht, wiederdie gewünschte Erlaubniß zu erhalten. Noch in einem Briefevom 8. September ans Rnpin beklagt er sich, daß sein Wunschunerfüllt bleibe. „Malen Sic sich aus, mein thcnrcr Fürst,"schreibt er, „das Traurigste, Trübste, Trostloseste, was es ansder Welt gicbt, und stellen Sic sich dann mich selber vor. Ichhabe mehr als vier Boten zum Könige geschickt, ich habe ihn inder dringendsten und respektvollsten Weise an das Versprechenerinnert, das er mir bezüglich der Campagne gegeben, durchIhren Brief habe ich ihm die Ansammlung der Armee bestätigt— auf alles das gar keine Nachricht. Er weiß sich aufgefordert,sein Wort zu halten, er sieht die Bedingung, die er mir auf-erlegt hatte, gefallen, und dessen ungeachtet weigert er mir grau-sam die Erfüllung unter dem scheinbaren Vorwand eines ge-heimen Grundes, der niemanden anvertraut werden könne. Ersagt Ihnen diesen schönen Grund und ich halte mich daran.Sic werden sich niemals vorstellen, womit er vorgiebt, mich zutrösten. Er will mich nach Preußen schicken, um seine Ockonomiezu sehen. An Stelle des Planes, der aus vernichtetem Ehrgeizgefaßt, will man einen anderen setzen, der nur das Interessezum Ziele hat; das ist meine Lage, und die Unterwürfigkeit, inwelcher ich mich befinde, verpflichtet mich, über mich ergehen zulassen, was man will; aber mein Herz empört sich dagegen, undich fühle wohl, daß die Begierde nach Ruhm niemals ersticktsein wird, durch keine andere, durch keine Autorität noch Leiden-schaft. Beklagen Sic mich, mein theurer Fürst, und wenn Siemich lieben, schreiben Sie mir gar nichts von dem, was sich amRheine ereignet. Das würden nur Dolchstiche sein, die ohne