Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
Seite
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Das Verdienst dieser, wie es schien, ans einen Angriff be-rechneten Bewegung hatte der Almirnntc, Er bcwog anch diebeiden Könige, sich nnninchr wirklich zur Armee zu begeben, odereigentlich den König von Portugal, denn Karl hatte keinenandern Wunsch gehabt. Und jetzt, als Dom Pedro am3. August von Santarcm aufbrach, war der König von Spaniendurch eine Krankheit noch ein paar Wochen an Santarcm ge-bunden. Erst am 18. August konnte er diese Stadt verlassenund wurde vom Könige von Portugal bei Gunrda empfangenund zum Quartier in diesen Ort geführt, der sich innner nocheine gute Strecke hinter der Armee befand. Von Guarda nachAlmcida reisctc Dom Pedro wieder seinem Bundesgenossen vor-aus, um ihn endlich am 20. September in das Hauptquartierzu führen.

Die vereinigte Armee zahlte nur 12,000 Mann zu Fußund 3000 zu Pferde, wurde aber alsbald durch zwei portugie-sische Regimenter noch um 3000 Mann verstärkt. So war sieAlles in Allem nur 18,000 Mann stark, während nach denTractatcn die Portugiesen allein 28,000 Mann, die Seemächteaber 12,000 versprochen hatten; von letzteren waren kaum5000 vorhanden. Immerhin war es etwas, zumal der Gegnernicht einmal die gleiche Stärke hatte.

Man sah ein, daß man etwas thnn müsse, um so mehr, alsMangel an Fonragc und Wasser das Bleiben in dieser Gegendunhaltbar machte. Es wurde ein Kricgsrath gehalten, welchemanch die Majestäten beiwohnten und in dem der junge Königvon Spanien so ausgezeichnet sprach, daß Dam Petro dieThräncn in die Augen traten und die Portugiesen voll Ver-wunderung zuhörten. Auf das Drängen des Fürsten AntonFlorian wurde beschlossen, das Lager abzubrechen und näher anden Feind zu verlegen, der in der Entfernung von zwei bis dreiMeilen an der Agucda bei Ciudnd Rodrigo stand.

Wirklich brach die Armee am 26. September auf, über-schritt die Gränze und gelangte an die Agueda zwei Stunden