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mit der Landarmer' von Lissabon aus nach Spanien hinein-bringen. Aber hiev thürmtcn sich Schwierigkeiten auf Schwierig-keiten. Niemand war fertig, weder die Holländer, noch die Eng-länder, noch die Portugiesen, welche tractatmäßig den größtenThcil der Armee zu stellen hatten. Erst am 24. März warendie englischen und holländischen Truppen völlig beisammen, d. h.so viel zunächst kommen sollten, aber nicht so viele als bestimmtwaren. Nun aber fehlten die Portugiesen. Portugal hatte vierzigJahre keinen Krieg gehabt und das Kriegswesen war bei ihmvöllig in Verfall gcrathcn. Aber das war nicht die einzige Ur-sache für den Mangel n» allem Röthigen. König Pedro selbstwar vom besten Willen erfüllt und wollte, wie man überzeugtwar, aufrichtig die Unterstützung des Königs von Spanien.Aber in seinen? Ministerium befand sich eine mächtige Partei,die es mit Frankreich hielt, die Minister d'Alegrctti und Contede Viana. Diese wußten alles hinauszuziehen und gänzlich zuverhindern. So wirkte auch die böse Absicht mit.
Ein weiteres Uebel war die Uneinigkeit und Eifersuchtunter den Parteien allen, welche die französisch gesinnten Portu-giesen in ihren Bemühungen unterstützte. Schon die beiden Ge-sandten der Englände?', Methucn und der Holländer Schoncn-bcrg, und nicht minder die Feldherren Schömberg, Fagcl und derPortugiese de las Minas erwiesen sich uncins, und besonderswurde über den Engländer Schömberg Klage geführt, so daßsich seine Regierung in Mitte des Sommers veranlaßt sah,ihn abzuberufen. An seine Stelle schickte sie Lord Galwny,womit die Sache gerade nicht besser wurde. An? meisten undschlimmsten wurde im Rath der Diplomaten gehadert, undhiervon waren in erster Linie die Eifersucht und die Capriccn derSpanier schuld.
Diese, die Emigranten, waren es auch gewesen, welche denleitenden Männern eine ganz falsche Ansicht über den Standder Dinge in Spanien selbst und die Sympathie der Spanierbeigebracht hatten.