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Die Edelherren, Burggrafen und Freiherren von Drachenfels
Entstehung
Seite
68
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68 Anschluss der Liefländischen Drachenfels etc.

Christians von Wurmb auf Clettstädt und Klein-Vargula (f 1638) undder Anna v. Hagen war, vermählt gewesen ist. (Val. König geneal.Adels-IIist. III. 1187. 1202.)

2) Wolff Friedrich von Drachenfels. Wir finden nämlich,dass bei dem zu Weimar am 19. Nov. 1656 erfolgten Leichenbegäng-nisse des am 18. Aug. 1656 verstorbenen Prinzen Friedrich von Sach-sen, des Prinzen Bildniss:in einem schönen, geschnitzten und blankvergoldeten Rahmen gefasst, getragen worden sei von Hans Wilhelmvon Gleichen und Wolff Friedrich von Drachenfelss" (Müllers An-nalen p. 411.).

Dieser Grundbesitz in Thüringen ist die Veranlassung, dassEstor (Praktische Anleitung zur Anenprobe 1750 S. 399.) die vonDrachenfels den Obersächsischen adelichen Geschlechtern beizählt.

Allem Anschein nach ist mit Wolff Friedrich der ThüringischeZweig des Geschlechtes erloschen. Ungewiss ist es, ob Hans Wil-helm v. Wurmb mit seiner Gemalin Sophia v. Drachenfels Kinder er-zeugt hat. Königs Worte (III. 1187):er habe keine Nachricht an-getroffen, ob Hans Wilhelm v. Wurmb seine Geschlechts-Linie fortge-pflanzt habe", schliesst wenigstens die Möglichkeit nicht aus; und sokönnte allerdings die Nachricht, dass d. d. Wien 14. Juli 1689 zweienGebrüdern, Johann Franz Benno und Maximilian Wilibald Wurmb,von denen der erste des Kurfürsten von Bayern wirklicher Rath undTruchsess des Erzstifts Salzburg, der andere des Kurfürsten von CölnHof-Kammerrath genannt wird, mit einer Wappen-Veränderung derZusatzname von Wurmb zu Trachenfels gegeben worden sei, auf dieVermuthung führen, dass man es hier mit Nachkommen des HansWilhelm v. Wurmb und der Sophia v. Drachenfels zu thun habe, umso mehr als das Truchsessen-Amt des ersteren der Brüder in der Re-gel alten Adel voraussetzen liesse.

Nach einem Auszuge indessen, entnommen dem Diplome, welchesalso rubrizirt ist:Nobilitatio cum denominatione und Verbesserung-Wappens für Johann Benno und Maximilian Wilibald Wurmb Gebrü-der, Wien 14. Juli 1689," muss die Ansicht zurückgezogen werden, danach eben diesem Adelsdiplom die Filiation folgende ist: