gQ Regesten, Wolkenburg und Drachenfels betreffend.
sessen, dem Erzbischof Friedrich III. Untersiegelt von demHerrn Godart Herrn zu Drachenfei tz Ritter. (La-comblet Urkdb. IV. 88.)
(118) 1414. 30. Juni zu Arnsberg. Noldekin von Bernincbusen wird
belehnt mit einem halben Zehnten zu Suttorppe, worauf God-fried Dobber zuvor verzichtet hatte. Gegenwärtig: dominusGotfridus de Drachenueltz miles. (Seibertz Urkdb.d. Herzth. Westfalen II. 522.)
(119) 1415. Grete von Drachenfels, Wittwe Diedrichs von
Grensau siegelt mit einem runden Siegel grünen Wachses,zeigend eine stehende Frau, rechts der Schild ihres Gattenmit drei Wecken, links ihr ängeborner Schild mit einem Drachen.Von der Umschrift ist nur . . . van gresau ... zu lesen. (Ori-ginal im k. Museum zu Berlin Nr. 228.)
(120) 1418. 23. Oct. Graf Friedrich von Mörs und Saarwerden trifft
mit seinem Bruder Johann eine Erbthcilung dahin, dass er die-sem die Grafschaft Saarwerden abtritt, und einigt sich mit ihmwegen der künftigen Führung von Titel und Wappen. Mit-untersiegelt von Goedart Herrn zu Drachenfels Ritter.(Lacomblet Urkdb. IV. 128.)
(120 a.) 1425. 6. Mai z. Freiberg. Markgraf Friedrich von Meissen,Herzog zu Sachsen, und Landgraf zu Thüringen versichert,dass ein aus dem Gefängnisse der Städte Berlin und Cöln ge-löseter Sandow'scher Bürger, Namens Nicolaus Gerwerstorff,mit den Rathmannen und Bürgern beider Städte niemals des-halb rechten werde. Als der vom Markgrafen zur Schlichtungdieses Streites gestellte Schiedsrichter wird sein Vogt zu Frei-berg: Gelfried (ohne Zweifel Gotfried zu lesen) vonTrachenfels genannt. (E. Fidicin histor. diplomat. Beitr. z.Geschichte der Stadt Berlin IV. 133.)
(121) 1425. 13. Mai. Erzbischof Dietrich von Cöln verpfändet dem
Ritter Godart von Drachenueltz, seinem Amtmann zuWolkenburg des Stiftes Schloss, Burg, Land und Leute vonWolkenburg mit dem Dorfe Königswinter und der Schätzungdaselbst, für 10,000 Gulden, wovon dieser 7000 Gulden wegenKriegsdienste unter seinem Vorgänger im Erzstifte zu fordernhatte. (Lacomblet Urkdb. IV. 188.)
(122) 1426, Johann v. Drachenvels führt in seinem Siegel, gleich