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Regesten, Wolkenburg und Drachenfels betreffend.
weiland Erzbischof Siegfried ihnen gezahlt hatte, ihr Allodiumapud Bagheim juxta Drakenvels (das heutige Ober- undNieder-Bachem) zum Rentwerth von 50 Mark zu Lehen. (La-comblet Urkdb. III. 3.)
(73) 1304. 25. Juli. Heinrich von Schellenberg, Landeshauptmann und
Provinzialrichter des Pleissner Landes bezeugt, dass Conradvon Kauffungen dem Kloster Buch das Dorf Tepel überlassenhabe. Unter den Zeugen: nobilis vir Heinricus de Tra-chenvels. (Schöttgen und Kreysig diplomat. II. 222.)
(74) 1306. 23. April. Henricus burgravius in Drachevels et
Catharina uxor nostra legitima überlassen consensu libe-rorum nostrorum Rutgeri et Elise ac aliorum heredumnostrorum 4 Morgen Weinlandes sub monte nostro Dra-chenvels unterhalb der Oeffnung, die das Drachenlochgenannt werde, für 250 Mark dem Domkapitel zu Cöln, Behufsdes Dombaues, und gedenkt dabei auch des Steinbruches andem Orte, welcher das Tegenloch genannt werde. (Lacom-blet Urkdb. II. 381. Die Vorrede ad II. p. XVI. — XXVII.enthält die urkundliche Baugeschichte des Domes zu Cöln, anwelcher die Steinbrüche des Drachenfels einen so bedeutendenAntheil haben.) Das Drachenfelser Calendarium enthält:24. Febr. celebratur anniversarium Henrici Burggravii inDrachenwelz.
(75) 1308. 28. Jan. Rutgerus -burgravius de Draggenvels be-
zeugt, dass das ihm verpfändete Rheinamt von dem GrafenAdolph von Berg, den er seinen Herrn nennt (dessen Vasaller war) wieder eingelösst sei. (Lacomblet Urkdb. III. 56.)
(76) 1308. 1. Aug. Erzbischof Heinrich II. von Cöln setzt dem Grafen
Otto von Cleve zu der Vermählung mit Mechtild, der Tochterseines (des Erzbischofs) verstorbenen Bruders Ropert von Virnen-burg 8000 Mark als Aussteuer aus, welche Summe er auf dieZollgefälle von Andernach und Bonn anweiset. Unter denZeugen steht hinter den Rittern: Rutgerus burgravius deDrachenvels, der somit die ritterliche Würde noch nichterlangt haben wird (Lacomblet Urkdb. III. 48.).
(77) 1315. 2. Nov. zu Blankenberg. — Rutgerus Burggravius in
Draginvels miles (nun also Ritter) gestattet dem Edelherrn(Gotfried) von Heinsberg und Blankenberg von seinem Schlosse