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Die Edelherren, Burggrafen und Freiherren von Drachenfels
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Regesten, Wolkenburg und Draolienfels betreffend.

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Wollküclie (No. 35) nachweiset. Ob aber die Burggrafen vonWolkenburg im Siebengebirge ursprünglich diesen Edelhofinnerhalb der Ringmauern Cölns besessen und ihm den Namengegeben haben ist fraglich; das aber ist gewiss, dass es auchein ritterliches Stadtgeschlecht gegeben hat, welches nach die-sem Hause Wolkenburg sich nannte, und zu welchem auchdie Richmund von Wolkinburg gehört haben mag, die umdas Jahr 1200 mit Bruno von Granegazzen oder von Niederrichvermählt war. (Fahne Gesch. d. Cöln. Jül. Bergschen Ge-schlechter I. 32.)

(44) 1238. Februar. Erzbischof Heinrich von Cöln überträgt die bei

der Münze gelegenen Kammern dem Heinrich Overstolz alserbliches Kunkellehen. Der Letzte unter den Zeugen istGodefridus de Wolkinburch scoltetus Tulpetensis(Schultheiss von Zülpich). — (Ennen und Eckertz Quellenzur Geschichte der Stadt Köln II. 175.)

(45) 1240. 14. Juli. Arnold Graf von Hückeswagen und seine Gemalin

Adela schenken der Abtei Steinfeld ihre Besitzungen zu Rhön-dorf, welches genannt wird: „Ruendorp juxta montem quidicitur Drachenvels" (Lacomblet Urkdb. IV. 800.).

(46) 1245. Schon oben (Regest 40) ist des Mönches Cäsar der Cister-

zienser - Abtei Heisterbach im Siebengebirge gedacht. GuteNachrichten über ihn und seine u. a. von Böhmer (Fontes II.294—329) herausgegebene vita S. Engelberti theilt Tross inder Westphalia 1825 St. 28 mit. Von ganz vorzüglichemInteresse ist eine andere Schrift dieses Mönches, betitelt Dia-logus miraculorum, bereits um das Jahr 1475 in Druck erschie-nen, zuletzt mit grosser Sorgfalt edirt von Strange (Cöln, Bonnund Brüssel 1851, 8.). Einer Uebertragung ins Deutsche wärendiese Wundergespräche höchst würdig, die Böhmer „eine geist-liche Novellensammlung nennt, voll Anmuth in der Darstellungund reich belehrend für Kultur-und Sitten-Geschichte" (Wat-te nbach Deutschlands geschichtliche Quellen im MittelalterS. 438.). In dieser Schrift wird dann auch der beiden benach-barten Burgen Drachenfels und Wolkenburg gedacht, und zwarin dem interessanten Capitel: De poena Wilhelmi comitis Ju-liacensis (II. 318), bei Gelegenheit eines Zwiegespräches zwi-schen dem Ritter Walter von Endenich und dem Teufel.

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