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4 (1904) Mich. 1694 - Mich. 1789, Anhang: Die Matrikel der Universität Bützow Mich. 1760 - Ost. 1789
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dass Herr D. Grunenberg für seine Frau Liebste das honorarium des 1 Rosenobels behalten unddes Decani D. loh. Ernst Schapens Frau als Dccanessin nichts von Herrn D. Lentzcn bekommenhätte, wenn nicht Herr F. Lentz so freygebig gewesen wehre und noch ä part der Dccanessin,die das convivium ausgerichtet, einen Rosenobcl ve[re]hret hätte. Hatt also künfftig facultasmedica dergleichen ius in facultatem theologicam, insonderheit was den Herrn D. Grünenbergenbetrifft (den die andere theologiae doctores haben ihre honorarium gegeben und die decanitheologicae facultatis sich abziehen lassen) zu gebrauchen und der Decanessin den rosanoble zuconserviren, ob sonst gleich vor diesen alle mahl der medica facultas Decanessin, wen sie dieausrichtung nicht gehabt, gedachten rosenoble ermangeln müssen und ist der Decanessin, welchedie ausrichtung gehabt, gegeben worden.

3. Ist zu mercken, dass auff dieser Promotion alle Magistri ad Convivium invitiret worden,in der regard, Sie würden einige aus ihren mittel ausmachen, welche anstadt aller erscheinensolten, da aber sie insgesambt ausser 2 Persohnen und also bei 18 Magistri erschienen, hat postPrömotionem dominus tunc temporis Rector Magnificus Herr D. Schopfer desfals mit den t. t.tacultatis philosopliicae Decano und Seniore Herrn professore logices Herrn Hiltebranden gesprochen,der es auch für unrecht erkandt und promittiret, dass künfitig auff denen doctorum Promotionennicht mehr als 3 oder 4 Magistri erscheinen solten, man möchte ihnen aber die Ehre thun undalle zusammen invitiren lassen. Welches promissum des Herrn decani facultatis philosopliicaeder wolgedachte Herr Rector Magnificus im Auditorio bey einer philosophischen Disputation,davon Herr Magister Haltermann Praeses wahr, bekandt machte.

4. Ist zu mercken, dass, da bisshero zwischen denen Magistris und Doctorand'is superiorumfacultatum ratione praecedentiae allemahl ein streit gewesen, und die Doctorandi zwar sich inpossessione maintiniret, so ist doch um damit der numerus der Academicorum nach der Kirchenzu desto grösser seyn möchte, beliebet worden, dass die Doctorandi nach Ordnung der Facultätenvon dem Rectore Magnifico und denen folgenden Herren Profossoribus hineingeführet werdensolten, so dass Ein jeder einem Professori a latere gehen solle. Welches auch bey diesen actuwiircklich in acht genommen worden.

5. Ist. noch zu mercken, dass, als der dies Promotionis wahr, zu selbiger zeit die HochlöblicheRitterschaft! alliier versandet gewesen, da dan von denen 3 obern Facultäten beliebet worden,dass durch denen beyden Bidellen von der Ritterschafft 2 deputirte ad convivium nomine triumfacultatum superiorum erhellten werden mochten, welches auch geschehen, und haben die HerrenLandtRähte es gar gütig ausgenommen, sich aber in übrigen zu erscheinen excusiret. Wen Sieaber hätten kommen sollen, und ratione legatorum urbis senatus zwischen ihnen ein praecedentzstreit entstehen sollen, war beschlossen, solches abzuwenden, dass die Herren LandtRähte beyden Facultätentisch hätten sitzen sollen. J. E. S. Dr.

[Fac. pliil.] D. 3. Anno MDCCI. die Tiburtii decanus electus dominus M. Christianuslliltebrandus, logices prof. publ. et senior facultatis, promotionem non habuit.

D. 4. Neminem in facultatem reeepit.

[1701. Micli. 565. licet. loliannes Barnstorff.]

Anno MD CGI ipso Diouysii die, qui erat IX. Ootobris, unanimibus dominorumassessoruni reverendi concilii votis electus et die XXYII publice solenniterquerenunciatus est academiae rector Iohannes Barnstorfl', iuris utriusque doctor etProfessor publicus, qui propria manu sequentes huic albo inseruit eives.