CXIV.
14. November 1387.
In der Theilung zwischen Frau Lugga von Schmiechain, Elsbeth vonSalbadingen und Ulrich von Lichtenstain, Swengers Sohn von Lichtenstaindes altern, fallen dem Letztern u. a. zu: die schulde, gelte vnd nutze, soder edel wolerborn herre graf Fridrich von Zolr, herre ze Schalkspurg, ihnenschuldig ist nach Ausweis der darüber vorhandenen Briefe.
Geben ze Rotwil an dem nehsten dunrstag nach sant Martinstag 1887.
Original im Jfärstl. JjDjjtnjolltr. 1gnna-9rdiiue jti ligmnringtn.
Yergl. M. Z. I. Nr. 400.
cxv.
(Brut iritbrirj] tum Rollern, tprr ) ü ddialkslnirg, srjpkt km Ilosttr
luirmi tm lÄiguit.
21. November 1387.
Wir graue Fridrich von Zolr, herr ze Schalsburg, veriehen olfenlich mitdisem brief vor allermenghch für vns vnd Milser erben vnd nachkomen, dazwir den erwirdigen herren dem bropst vnd conuent dez gotzhuss ze Burren,sant Augustinus orden, vnd allen iren nachkummen durch got vnd durchvnser liaile recht vnd redelichen für recht aigen ergeben haben vnd och mitvrkünd ditz briefz für reht aigen geben die erltarn frowen Lügart Burk,dez Turningers von Büclien elichen tochter vnd Lütfridz dez iuden elichenwirtin, mit der beschaidenhait, daz die obgenanten herren von Burren vndalle ire nachkummen die ietzbenempten frowen ze rechtem aigen hän vndnieszen söllent, vnd söllent wir noch vnser erben si doran weder summennoch irren noch in dehainen weg bekrenken, weder sust noch so, lüterlichan alle geuerde. Her vmb ze offem vrkünd geben wir disen brief, versigeltmit vnserm insigel. Dirr brief ist geben nach gotz gebürt drüzehenhundert iar vnd darnach in dem süben vnd achtzigosten iar, an demhellsten donerstag vor sant Katherinen tag.
(Original im Jfiirstl. üjnljfnjiillrr. Ijnns-ai'djiuE jti figmaringtn.
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