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Dekretalen erhielt. In die Heimath zurückgekehrt, wurde er auch Domherr inStraßburg. ^
Als Domherrn in Constanz haben wir den Grafen Albrecht oben mehrereMale neben seinein Vater (1331, 1332) getroffen. Schon einige Jahre vorher(1329) kommt er mit seinen Brüdern Rudolf und Hugo als Bürge der Pfalz-grafeu Heinrich und Gotfried von Tübingen gegen das Kloster Beben-hausen vor. ^
Nach dem Tode des Bischofs Rudolf vou Constanz bewarb er sich umden dortigen Bischofsstuhl, wurde auch von einem Theil des Kapitels erwählt.Aber die Anstrengungen seines Vaters und des K. Ludwig, ihn durchzusetzenwaren vergeblich. (Das Nähere siehe oben bei „Belagerung von Meersburg".)
Gras Albrechts V. Thnügkeit in weiteren, meist politischen Kreisen.
Graf AI brecht als Haf-Kanglcr und Reichs-Landvogt im Elsaßunter K. Ludwig.
Nach dem Tode Graf Rudolfs I. übertrug K. Ludwig die Reichsland-vogtei über das Elsaß ^ dessen beiden Söhnen Albert und Hugo, überdies erhober erstereu, um ihn für den Bischofsstuhl von Constanz zu entschädigen, zu seinemHof-Kanzler. ^
In dieser Stellung ward er von K. Ludwig, da überdies seine Bildungs-
> Das Vorstehende nach ^Ib. Ergont, (oder richtiger blatbias blsoburxsnsis.) bei UrstislusII, 196. In dem Albertus rlrxgutlneusis, welcher die Arbeit des bl. bl. von 1359— 1378 fort-gesetzt hat, sehen einige (unter Andern Ssböxlliu, in s, ^Isat. illustrata II. Stil), aber sicherlichmit Unrecht, unfern Gr. Albert von Hohenberg. Vgl. Or. Nemigins Meyer, Beiträge zurvaterl. Gesch. IV. S. 159 n. ff.
2 kvrbsrt, bist. silv. nizr. 006. cklxl. III. S. 266.
6 Als solcher war er indessen nicht über das ganze Elsaß, sondern nur über die „vs'sagol»alsmigusch umfassend die lt» freien Reichsstädte — Hagenau (Hauptort und Sitz des Land-vogts), Weißenbnrg, Colmar, Schlettstatt, Ehenheim, Noßheim, Mülhausen,Kaisersberg, Dürkheim und Münster — gesetzt. Straßburg gehörte nicht zu denunter dem kaiserlichen Landvogte stehenden Städten, was wohl darin seinen Grund hat, daß esder Sitz mächtiger Bischöfe war, die nicht selten mit den Königen (Kaisern) von Deutschland inKrieg lagen. Ueber Ober-Elsaß, den Suntgan und die Grafschaft Pfirt hatte der HabsburgischeLandvogt, der zu Ensisheim saß, zu gebieten. Mit dieser Reichslandvogtei waren nicht un-bedeutende Einkünfte verbunden; die Träger derselben wußten sich dieselbe zu einer „cbarxströs luerativs" zu machen. liagxort ä ruousisur Ig grölst äu Uas-Rbill Sur I« tonäs äs Is pro-leoturs äs Ilsxsuau st äs la rgzguos ä'Lnsisboiin 1856, uns gütigst mitgetheilt von dem Be-richterstatter, Hrn. Spach, Präfektur-Archivar zu Straßbnrg.
4 In seinem Siegel führt er häufig die Umschrift: „imgsrial. suis canovll." In dieserEigenschaft stellte er 1342 dem Kl. Bebenhansen von dessen Stiftungs-Urkunde (S. im Urkd.-Buch zu l. März 1342) und einer anderen Urkunde vom Jahr 1302 Viäiinns ans. (S. desVerfassers Geschichte der Pfalzgrafen v. Tübingen S. 315. Note 4. Vgl. auch im Urkd.-Buchzu 10. März 1341. München.