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letzteren Gemahlin eine Tochter des Pfalzgrafen Rudolf Ii. von Tübingen,der obiges Gauding bei Birhtiule hielt. ^
In Folge der Heirath Graf Burkards III. mit Mechthild, der Tochterdes Pfalzgrafen Rudolf Ii. von Tübingen, ging in deren Mitgift höchstwahrscheinlich ein Theil von Besitzungen dieses Hauses an Hohenberg über.
Genannter Pfalzgraf besaß, nachdem sein älterer Bruder Hugo (III.) früh-zeitig gestorben war, mit seinem einzigen, jüngeren Bruder Wilhelm bei weitemden größten Theil der alten Grafschaft seines Hauses, namentlich auch die Be-sitzungen in den heutigen Oberämtern Horb, Nagold und Herrenberg.Da indessen Pfalzgraf Rudolf II. zwei (beziehungsweise drei) Söhne hatte:Hugo, den nachmaligen Stammvater der Horber, und Rudolf III., dennachmaligen Stammvater der Herrenberger Linie, so dürfen wir das in Be-sitzungen ausgegebene Heirathsgut der Mechtild nicht für so gar bedeutend an-nehmen. Auch ist bei der vorliegenden Frage in Betracht zu ziehen, daß GrafBurkard III. v. H. nach seinen eigenen Worten (f. Urkd.-Buch zu 1249) vieleBesitzungen, namentlich in dem Oberamt Nagold, von dem Bisthum Bambergzu Lehen trug. 2 —
Gr. Burkard III. starb eines jähen, schrecklichen Todes: er wurde am14. Juli des Jahres 1253 auf einem Ritt über Land (nach Oriis. III. 84. beiDeckenpfronu) vom Blitze erschlagen. ^ Seine Ruhestätte fand er in dem KlosterKirchberg. ^
Burkard hinterließ mehrere Kinder; urkundlich und namentlich bekannt sinddrei Söhne: Albert (II.), sonst auch Albrecht, Burkard (IV.), Ulrich, undzwei Töchte.r, Gertrud und Mechtild. 5
Erstere wurde die Gemahlin des Grafen Rudolf von Habsburg,nachmaligen römischen Königs; letztere nahm im Kloster Wald den Schleierund wurde dort Aebtissin.
> Die Gemahlin des Gr. B, III. v. H. und Mutter der nachmaligen Königin Anna(Gertrud) war also nicht eine Gräfin vonFreibnrg, wie Lichnowsky (Gesch. des HausesHabsburg I. 49) nach Herrgott, Gerbert und Münch annimmt.
Gr. Albert II, der Bruder der Gertrud, nennt daher auch ganz entsprechend den obge-nannten Grafen Rudolf (den Scheercr) seinen Oheim (1. Juni 1289), die Pfalzgrafen r>. T.seiner Zeit f. „ovnsanxevinvos". S. im Urkd.-Bnch zu 8. Inni 1284.
2 S. unten in der hist. top Zusammenstellung der Grafschaft Hohenberg bei Nagold w.
3 „H.NNO ckomini III.99.1,.Iii. oumos buroliaräus antignus äs Hvbsndorxlulmins intsrist in crastino sanets lllarxarsto dum eguitarst in camxo".blartinns (Hsrwannns) blinortta. Hdschr. der Stnttg. öffentl. Bibliothek uro. 279 lol. 59 b.
Gerbert (cod. dixl. II. 16.) u. »US. III. 84. führen irrig einen Grafen Bertold vonHohenberg als 1253 vom Blitze getödtet auf; nach ersterem soll Gr. Burkard erst 1257 diesesTodes gestorben sein. ,
^ S. unten die Grabstätte seines Sohnes Albert II.
s S. unten die Urkunden zu 1262, 1271, 1274, 1275 u. a. In Betreff der Gertrud(Anna) s. deren Biographie im Anhang.