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kämpft hatte. In den ersten Jahren seiner Regierung weilte Friedrich häusigin Schwaben, namentlich an den Ufern des Bodensee's, wo er bei seinerAnkunft aus Italien im Sept. 1212 die freundlichste Aufnahme gefunden. Dortwohnte auch Burkard mit andern schwäbischen Grafen, die es vordem mit K.Otto gehalten, verschiedenen Verhandlungen K. Friedrichs II. an: so Ende desMärz 1213 in Eon stanz/ zu Anfang Septembers von demselben Jahre inUeberlingen, ^ Juli 1216 abermals zu Constanz/ endlich im April 1217zu Rotweil/
Nach dem letztgenannten Jahr kommt Gr. Burkard II. nicht mehr vor.
Graf Surlinrds II. Gemahlin, Kinder und Tod.
Burkard II. hinterließ nach den deutlichen Worten der Urkunde seinesBruders Albert (I.) v. d. Jahr 1225 minderjährige Söhne/ Seine Gemahlinaber fanden wir nach Namen und Herkommen nirgends aufgezeichnet. Besitz- undNamens-Verhältnisse 6 machen es indessen sehr wahrscheinlich, daß dieselbe dem Hauseder Grafen von Aichelberg (sonst auch Merkenberg und Kersch genannt)
1 S. im Urkd.-Buch zu 31. März 1213,
2 S. im Urkd.-Bnch za I Sept. 1213,
^ S. im Urkd.-Bach zu 13. u 15. Juli 1216.
« S. im Urkd.-Buch zu 15, April 1217 Rotweil. Ju dem Douaueschiuger Cvpialbuch fin-det sich über denselben Gegenstand und von demselben Kaiser eine Urkunde zu <7, Mai 1217,in welcher es statt Iloubsrc, Horbs heißt, offenbar ein Jrrthum, wie es auch wohl mit demTag sein dürfte.
2 1225. „IZzo albert u s, guonlam si'xillum non babso, usus sum sizillo kratris msi co-witls burebai'ili üsluncti, guvüsuis Ii I i i s rvliguit, guoruin st VAU kui I> r o c u r a t o r."
S. im Urkd.-Buch.
s Der Amts-Bezirk der Grafen von A. erstreckte sich über einen Theil der sogenannten Fil-derorte (in den O.-A. Stuttgart und Eßlingen), von denen Boihing en nnd Köngen noch imJahr 1336 mit Grafschaftsrechten vorkommen (f. imUrkd.-B. zn5. Juni 1336 o. O.). Nach der ehedembei D e Ittendorf gestandenen Bnrg Ker sch nannte sich mitunter auch das Geschlecht: 1213cvwss visxoläus üs lisrs« — tu Castro suo Usrss; 1237 stellt eomss Uzino äs -l^cbslbsrozu Wendlingen (O.-A. Eßlingen) eine Urkunde ans; 1259 besaß Olsxolüus comes üs Giebel-bsro das Vogtrecht iu curti Nunißsu (Köngen) Stalin II. S. 352 ff. Sonst hatte das ge-nannte Geschlecht Besitzungen im O.-A. Kirchheim — in diesem die alten Bnrgsitze Aichelbergund Merkenberg — und in Oberschwaben lO.-A. Waldsee und Sanlgau); nach dem OrteEbenweiler (in letzterem O.-A.) schrieb sich 1237 ein Dienstmann des Grafen Egino v. A.Gerade der so eben bezeichnete Filderbezirk gehörte jedenfalls schon unter Graf Albert II. v.Hohenberg (von 1258 an), Burkards II. Enkel, znr Grafschaft Hohenberg (s. untendiese); ferner einer der Ministerialen des Gr. Burkard III. v. H. war in dem soeben erwähn-ten Ebenweiler begütert; Dettingen unter dem Schloßberg (O-A. Kirchheim) warhohenbergisch.
Die herrschenden Namen der Grafen v.A. waren Egino und Diepold, daneben auchUlrich; letztere zwei finden sich unter Gr. Burkards II. v. H. Enkel, gegentheils kommt derName Albrecht im Anfang des Ilten Jahrhunderts bei den Gr. v. A. vor.