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<1> (1862) Geschichte der Grafen von Zollern-Hohenberg
Entstehung
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V o r b e r i ch t.

Non einer urkundlichen Geschichte des Hauses Zollern-Hohenberg istvorerst eine ganze Reihe theils erdichteter, theils nicht einmal mit eini-ger Wahrscheinlichkeit nachzuweisender Glieder, endlich solche Grafenund Herren des Namens Hohenberg auszuschließen, welche andern Geschlech-tern angehören.

Es genügt, dieselben hier kurz anzuführen: ein Graf Georg v. H., der an-geblich 933 bei Merseburg gegen die Ungarn mitgekämpft; Gr. Wilhelmv. H. zu 942; Ezel und Clemens zu 984—93 und 1057; Gräfin Mechtildv. H., welche mit ihrem Gemahl Gr. Wolfhart von Beringen 1035 einenJahrestag in dem Kloster Reut hin gestiftet haben soll. ^

Graf Konrad v. H. unter den Gegnern K. Heinrichs IV.; Gr. Kunov. H. 1119 Mönch im Kl. Zwiefalten; Gr. Heinrich v. H., auf dessen Burg(H.)sich HerzogKonrad von Schwaben vor K. Lothar(1125—1137) geflüchtet,worauf der Letztere diese Burg und die Stadt Ro tweil belagert habe. In dieselbeZeit: Graf Rudolf v. H., dessen Gemahlin, eine Gräfin von Pfirt, ihm zweiSöhne, Ulrich und Rudolf, gegeben. —

An der Grenze der Dichtung und Wahrheit steht Gr. Albert von Hohen-berg-Rotenburgs dem man zwei Söhne, Friedrich und Rudolfs und demElfteren wieder zwei, Burkard und Friedrich, die 1183—1193 vorkommen,beilegt. Mit den beiden letzteren beginnt allerdings unsere urkundliche Geschichteder Gr. von Hohenberg, aber sie erscheinen nicht als Glieder eines schon imIlten Jahrhundert auftretenden, nach Hohenberg benannten, besonderen Grafen-Geschlechts, sondern als eines im dritten Viertel des 12ten Jahrhunderts von den:Grafenhause Zollern ausgehenden Zweiges. (S. unsere Einleitung.) —

1 Dieses Kloster wurde erst im 13ten Jahrhundert gestiftet.

2 Gabelkhoferi L.. t >81 vitatur ^.Idortus vomos <to Lodajubsi'A ö lkris. tsstis.

2 Zu dieser Generation würden also gehören: Albert Graf von Hochberg und (?) Puf-fen zu 1172 und dessen „xostoi-U- Rudolf, Burkard und Friedrich, Schirmvögte des KlostersBeuren. Lormusutatio IZöllroosiisIs v. Pitzenberger S. 8 Anhang.