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2 (1893)
Seite
464
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464 von Oppen.

3) Rudolf, geb. zu Freiberg in Sachsen 1t>. April 1855, Mitbesitzervon Jütrichau, vr. jur. und Regierungsassessor bei der Königl. Kreis-hauptmannschaft, verm. zu Dresden 2V. Juni 1885 mitMarie Gertrud Lehmann, geb. zu Hohnstein in der Sachs. Schweiz26. Oktober 1862. fLeipzig.j

Kinder: (1) Ilse Gertrud, geb. zu Grimma lt. November 1886.(2) Mathias Rudolf, geb. zu Plauen im Voigtlande 22. Sep-tember 1888.

2. Ernestine Adelheid, geb. zu Dresden 22. Oktober 1815. fDresden.f

4. Zweig.

Haus Barbp.

st Ludwig Heinrich Gottlieb von Oppen, geb. zu Barbp 19. Februar1786, st daselbst 3. April 1872, auf Sandberg im Kreise Zauch -Belzig,Klosterhof Barbp im Kreise Kalbe, verm. zu Magdeburg 7. November1843 mit Bertha Adelheid Auguste Amalie von Germar a. d. H...geb. zu . . ., st zu Barbp 11/November 1878.

Osisicn von Hnldcnberg.

Preuß. Genehmigung zur Namens- und Wappenvereinigung mitvon Huldenberg"unter dem NamenOppen von Huldenberg" ä. ck. Sanssouci 16. November IM:Preuß. Freiherrenstand (nach dein Rechte der Erstgeburt zc.j ä. 6. Berlin 21. Mai 1W.Wappen (1840): Geviert mit gekröntem Mittelschilde: geviert: I. und IV.: iilBlau ein silbernes Andreaskreuz belegt mit einer rothen Rose: II. und III.: inGold drei schrägrechtsgestellte pfeileisenförmige roths Spateneisen. Hauptschild:!.:in Gold ein wachsender vorwärtsgekehrter Mannesrumpf, bekleidet mit einem vo»Silber und Schwarz gespaltenen und mit einem aufgerichteten Löwen belegtenMantel und einem roth und silbern befiederten Helme, und durchbohrt von einemschräglinks gehenden goldenen Pfeile; II.: unter silbernem mit drei balkenweiseschrägrechts gestellten rothen Hämmern belegtem Schildeshaupte ein lediges grünesFeld; III.: von Silber und Roth mit fünf Spitzen gespalten; IV. in Blau eineslugbereite silberne Taube mit einem grünen Oelzweige im Schnabel, auf einemmit einem schwarzen Grabkreuze belegten grünen Dreiberge. Zwei gekrönte Helme:Auf dem rechten mit blau-silbernen Decken ein blauer, von einem abwechselnd nusrothen und silbernen Rosen bestehenden Kranze umwundener Spitzhut, welcher obenmit einem silbernen, in der Höhlung mit einem Pfauenwedel besetzten Halbmondebesteckt ist und auf dem linken mit roth-goldenen Decken ein aufgerichtetes rothesSpateneisen zwischen zwei goldenen, in den Mündungen mit je einem rothen

Spateneisen besetzten Büffelhörnern.

Wappen (1859): Gleich dem obigen, jedoch der Hauptschild zweimal gespalten undeinmal getheilt: I. und VI.: der Rumpf; II.: wie oben; III. und IV.: von Rothund Silber, bezw. Silber und Roth mit fünf Spitzen gespalten; V.: die Taube n.

Albert Hermann Ferdinand von Oppen, auf Neukirch in der Sachs.Obcr lausitz, Oberlandesgerichts-Refercndar zu Halberstadt, erhielt von Sr. V>Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, s. cl. Sanssouci 16. November1840 die Genehmigung zur Vereinigung seines Namens und Wappens nutdenjenigen seiner Mutter, Karoline, geb. Freiin von Huldenberg"!Letzten ihres Stammes, unter dem NamenOppen von Huldenberg.

*) Daniel Erasmi, Herzogl. Braunschweig.-Lüneburg. Rath und Residentam Kaiserl. Hofe zu Wien, erhielt von Kaiser Leopold I. s. 6. Wien 22. Jamm1698 eine Bestätigung seiner Abstammung aus dem rittermäßigen BrabantisoMGeschlechte der von Huldeberg und wurde nebst seinem Bruder ChristianErasmi, Königl. Preuß. Hofrathe und Kriegskommissar, s. ct. Wien 11. April 1<Uin den Edlen-, Frei- und Panncrherrenstand des Heiligen Römischen Reichs »noder Erblande erhoben. Das Geschlecht ist mit Gottlob Erasmus Kurt Frei'Herrn von Huldenberg, st 1812, im Mannesstamme erloschen.