DLXXX.
8. Januar 1360.
Karl IV. zeigt dem Erzbischof Boemund von Trier an, dass er dieStädte Weissenburg und Windsheim, die den Burggrafen Albrecht und Friedrichvon Nürnberg vom Reiche um 28 000 Gulden verpfändet gewesen, jetzt abermit einem Zuschuss von 8000 Gulden aus kaiserlichen Kammergeldern sichselbst an das Reich gelöst haben, auf zwanzig Jahre von allen Abgabenbefreit habe, und ersucht den Kurfürsten um seinen Willebrief.
Prag, 1-360 Januar 8.
Böhmer-Huber, Regesta imperii, VIII. (I8S9) Nr. 7018.
Vergl. M. Z. III. Nr. 418—420.
DLXXXI.
13. April 1361.
Karl IY. erlaubt der Stadt Pavia, eine Universität zu errichten, undnimmt alle Lehrer und Schüler in seinen und des Reiches Schutz.
Zeugen: Herzog Rudolf von Sachsen, Ludwig der Römer von Branden-burg, Erzbischof Arnest von Prag, die Bischöfe Johann von Leitomischl,Johann von Olmütz, Dietrich von Minden, Paul von Preising, Friedrich vonRegensburg, Berthold von Eichstädt, Heinrich von Lebus, Albrecht von Schwerin,Peter von Corbavien; die Herzöge Ridaker von Braunschweig, Bolko vonLiegnitz, Przemko von Teschen, Bolko von Oppeln, Heinrich von Sagau — —
Nurenburg, 1361 April 13.
Böhmer-Huber, Regesta imperii, VIII. (1889) Nr. 7049.
DLXXXII.
25. April 1361.
Karl IV. überlässt dem Kapitel zu Constanz das Patronatsrecht der
Kirche zu Tal bei Rheineck.
Zeugen: die Bischöfe Johann von Leitomischl, Berthold von Eichstädt,Friedrich von Regensburg, Johann von Strassburg, Paul von Preising, Heini ichvon Lebus, Theodorich von Worms; Ludwig der Römer von Brandenburg.
Nürnberg, 1361 April 25.
Böhmer-Huber, Regesta imperii, VIII. (1889) Nr. 7054.