brieff waur vnd stät ze haltent in aller der wise, als hievor an disem brieffgeschr. staut, aun alle geuärde. Vnd dess alles zü ainem wauren vrkund vndoffner gezugnust so haben wir der vorgenannt grauff Priderich von Hoclienzolrvnser aigen insigel offenlicli gehenket an disen brieff. Dar zü haben wirgebetten vnd erbetten vnsern lieben brüder grauff Ital Fritzen von Hoclienzolrvnd vnsern diener Eberhart den Grässer, ze Messingen gesessen, daz irieglicher sin aigen insigel, im selb doch vnschädlich, zü vnserem insigelouch offenlich gehenket haut an disen brieff zü ainer gezugnust aller diservorgescr. ding an disem brieff. Der geben ward, do man zalt von Cristusgeburte viertzechen hundert iaure vnd dar nauch in dem ahtenden iaur andem nähsten donrstag vor sant Hylarien tage.
iftrigiiml im Innigl. 3Biirttrmbprg. §>tnats - Srdjitit jit Itnttgnrt.
Die drei Siegel sind abgerissen.
Vergl. M. Z. I. Nr. 5b2.
Im Archive der Stadt Ulm finden sich folgende Quittungen des obengenannten Grafen Friedrich:
1. Sonntag nach Pfingsten (10. Juni) 1408 über 328 Gulden.
2. Sonntag vor Georgi (21. April) 1409 über 263 Gulden.
3. S. Gallen Abent (15. October) 1409 über 110 Gulden.
4. Mittwoch v. s. Thomas (18. December) 1409 über 1600 Gulden, Jahressold von Lichtmess 1409 bis dahin 1410.
5. S. Antonientag (17. Januar) 1410 über 300 Gulden.
6. Aftermontag nach Oculi (25. Februar) 1410 über 200 Gulden.
7. Montag vor Frohuleichnamstag (19. Mai) 1410 über 300 Gulden.
8. Frauentag Visitationis (2. Juli) 1410 über 100 Gulden.
9. Aftermontag vor s. Antonien (13. Januar) 1411 über 300 Gulden.
10. Donnerstag vor Reminiscere (5. März) 1411 über 200 Gulden.
11. Sonntag vor dem Palmtag (29. März) 1411 über 200 Gulden.
12. Donnerstag nach Mariä Empfängniss (10. Decbr.) 1411 über einen ganzen Sold bis Lichtmess schierst kommend.
13. Samstag nach dem Ewichtag (2. Januar) 1412 über 600 Gulden.
CXLI.
7. Juli 1408.
Wilhelm Berner und Clara von Plumberg, seine eheliche Hausfrau,verkaufen für 120 Pfund Heller Gilten und Zinse an die Pfleger derKreuzcapelle auf dem Vlitet (Auclitet) bei Stetten.
Vnd ze noch merrer sicherhait so hän ich erbetten den edeln wol-erbornnen vnsern gnaedigen herren grauf Fritzen von Hohenzolr den eiternGeben vff den nähsten samstag nauch sant Virichs tag 1408.
(Original im Jfiirstl. Ijnljtn]nlltr. KJatis-Srdjint jtt Hgmaringtn.
Vergl. Nr. 139 und 143.
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