Druckschrift 
3 (1874)
Entstehung
Seite
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möchte, verschieden sei nur die Umschrift und beides sind die unsbekannten ältesten Siegel.

Die Veranlassung zum Auseinandergehen des Geschlechts unddas Begründen neuer Heimathsverhaltnisse lag nahe. Es warendie Wirren der Zeit überhaupt und die Zerwürfnisse des mächtigenAdels mit den Herzogen, deren Macht immer mehr sank. Erstschloß derselbe sich in den vielen Kämpfen, welche diese Zeit erfüll-ten, an Mecklenburg an, welches durch seinen ritterlichen HerzogHeinrich den Löwen, erhebliche Theile altpommcrschen Ge-bietes theilS dauernd, thcils ans längere Zeit an sich brachte; dannhielt er sich zum Markgrafen Ludwig, in seinen Kriegen um dieLehnshohcit in Pommern, von der sich die Herzöge losgcstorbcnglaubten, wobei ganz besonders die Unfern als Helfer des Mark-grafen genannt werden. Dazu kam die wachsende Macht der Städte,denen die Herzoge die umfassendsten Privilegien ertheilten, um sichim Kriege mit Mecklenburg ihrer Hülfe zu versichern und nachdem Kriege mit Brandenburg, für die Unseren, die ihnen im Frie-dcnS-Vcrtrage 1338 zu Frankfurt crthcilte Berechtigung, sich ihrerFestungen und anderer ihrer Güter gegen Entgeld, nach einerSchätzung entäußern zu dürfen.

Die Urkunde vom 30. November 1330 (I, Absch, Cap. IIErgänz ungen S. 70) hat gezeigt, daß von nnserm Geschlecht, groß-jährig und selbstständig nur noch 3 in Pommern lebten, währendwenige Jahre vorher, wir noch mehr als die doppelte Zahl aufzu-führen vermochten. Dies erwogen, führt zu dem Schluß, daß vonden fehlenden einige die Hcimath bereits verlassen hatten und zu-rückgewandert waren nach Mecklenburg und in die Brandenbur-gische Priegnitz; denn die, welche in demselben Jahre in der Ucker-mark vorkommen, waren andere, die sich wohl schon früher abge-sondert hatten, während das Geschlecht nach Hintcr-Pommern erstspäter übersiedelte.

Dies als Beweismittel im Allgemeinen vorausgeschickt, kommenwir zu der Frage, von wem nun stammt diese Linie ab? Da in