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2 (1872) Bis zum Jahre 1871 reichend
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Dronke pag. 69 (Eberhard II 83b) Cap. 38. Descriptionef eorum qui in Turingiadeo et sco Bonifacio fua dona obtulerunt.

Nr. 13 Ditmar trad. bona fua que habuit in Wangeheim et ha-holtefheim.

Dronke pag. 70 (Eberhard II 84a) Nro. 37. Sanahart trad. bona fua in tungede.Dronke pag. 74 (Eberhard II 86b) Nro. 184. Waltrih de Wangeheim trad. Sco Bon.

predia fua in eadem villa et in Tungede duo iugera et man-cipia X.

Dronke pag. 76 (Eberhard II 88a) Nro. 239. Rathere et uxor eins Irmendru trad.

bona fua sco Bon. in Tungede et Tuchusen cum mancipiis XX.Dronke pag. 132 (Eberhard II 149a) Cap. 47. Descriptio quorundam fidelium de fa-milia Sei Bonifacii, qui tradiderunt bona fua ad Fuldenfe mo-nasterium

Dronke pag. 133 In Tungede Gutbraht dedit iugera XXX Wieger XI Ditolt XXX.

In Wangeheim werthere dedit Sco. Bon. hubam et X iugera.

Ilaec et alia multa tradita funt in Turingia tempore Ludewici regis.

Diese letzte Bemerkung des Mönchs Eberhard, dass die im Cap. 47 aufgezähl-ten Schenkungen schon zur Zeit des Königs Ludwig geschehen seien, vindicirendem Orte Wangenheim ein hohes Alter.

Wenn es übrigens wohl zweifellos ist, dass die hier Cap. 8, 34 und 47 auf-geführten Traditionen des Gumpraht, des Wigger und des Ditolt zu Tüngeda unddie Cap. 8 und 34 verzeichneten Schenkungen des Walther zu Wangenheim diesel-ben sind, und dass es sich nicht um mehre verschiedene Schenkungen derselbenPersonen handelt, so dürfte es auch den Anschein gewinnen, als wenn diese mehr-fache Verzeichnung derselben Schenkungen zum Theil durch den verschiedenenZweck derselben motivirt sei. Die 24 iugera, welche nach Cap. 8 der Walther inWangenheim dem Kloster Fulda zum Gottesdienste (ad dei servicium) gegeben hat,sind nach Cap. 34 für eine Begräbnissstelle (pro sepulturis) ohne Zweifel in derKirche zu Wangenheim bestimmt, und werden anscheinend unter den traditionibusvectigalium de Turingia wieder aufgeführt, weil König Conrad, wie der Eingangdes Capitels anzudeuten scheint, die auf diesen Grundstücken ruhenden Königszin-sen dem Kloster Fulda mitgeschenkt hatte. Die im Cap. 38 beschriebenen Schen-kungen tragen dagegen einen wesentlich andern Charakter und beziehe ich michdieserhalb auf das pag. 10 meiner früher gedruckten ersten Sammlung von Rege-sten und Urkunden etc. in der zweiten Anmerkung von mir beigebrachte Material.

2.

(nach Kegeste 25 der ersten Sammlung einzuschalten.)

1212. VIII. Idus Octobris. Ludwig von Wangenheim verkauft an das KlosterFrauensee drei und eine halbe Hufe Landes mit den Gehöften zu Uelleben bei Gothafür 20 Mark feinen Silbers und Abt Heinrich von Fulda bestätigt diesen Verkauf.

Die Original-Urkunde befindet sich im Archive zu Cassel und lautet nach einermir von dort mitgetheilten Abschrift:

In nomine fanete et individue trinitatis heinricus dei gracia fuldenfis ecclefie ab-bas De geftif hominum gerundif queftio sepiuf emergeret nifi major auetoritaf perferipture beneficium experhennaret. Cunctif ergo tarn futuri quam prefentif tem-porif Xi fidelibuf notum effe cupimuf, quoa dilectorum in X° prepofiti elbuwini et con-ventus in lacu preeibuf inclinati Ludewico de Wangeheim dilecto minifteriali noftroet uxori eius cum filio eius Ludewico indulfimuf quidam bona fua in Üleben