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1 (1839) [Abschiede (1291 - 1429)] : mit den ewigen Bünden, den Friedbriefen und andern Hauptverträgen
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1420.Jänner 2Z.

Evian.

sie unbillig angegriffen worden; wohl haben sie vor Zeiten inStößen an Bern »allwegen" Geld herausgegeben, jetzt seien sieaber in dem Sinne daß sie keinen Pfenning geben,soelt maninen dz vndrest zem obrisien keren Sie, die drei Orte, habenden vier, als sie gen Bern ritten, den AuSweg gezeigt: daßSchaden gegen Schaden sei, und Bern und Wallis einandernichts geben; doch etwas Bescheidenes mögen die von WallisGitscharden für sein väterliches Erbe und für seine Ansprachenwohl geben: aber die Sprüche meinen und mögen sie nicht halten,und können wohl sagen warum.

(Staatsarchiv LucernWallisersachen

Vergl. Tschudi II, 131, K; nach Justingcr 367 wurde einanderer Tag gesetzt nach Bernuf das ingcnde Jar". Dahinkamen nun Boten von Zürich, Schwyz und Zug, und suchten Ver-längerung des Friedens für die Walliscr; die von Bern gewährtennicht. Auf dem Tage zu Zug befand sich auch duicllaräus cle Usrognisselbst, und die Landlcute üe Nome Oei waren gewiß, mit Hülfe vonLucern, Untcrwalden und Uri die in Zürich gegebenen Sprüche zustürzen. So, der Brief vom l3 Jänner läso: f. den nächstfolgen-den Tag.

Tag in den MißHelligkeiten zwischen Bern und Wallis. Anwesend:Boten von Zürich, Schwyz, Zug und Glarus, auch von Frei-burg und Solothurn; dann von Bern, und aus Wallis dieuntern Zchenten nid Döiß. Endlicher Spruch durch die Fürsien.

(Tschudi li, U; Justinger 308 ff.)

Am 13 Jänner meldete der Herzog von Savoicn an Bern,welche Zehenten den Schiedspruch auf dem Tage in Evian ange-nommen haben, und welche nicht. Am 17 Jänner legten der FreieGitschard von Raren und seine Gemahlin Margareta von Razünsalle ihre Forderungen und Ansprachen, Rcchtung, Theil oder Ge-mein, so sie an die Landlcute von Wallis haben, in die HändeBerns, und gelobten alles zu halten, was die von Bern mit Krieg,Stallungen, Aussprüchen zum Rechten oder in Freundschaft thunwürden. Zwei Urk. im Staatsarchiv Bern. Vergl. Justin-ger 368. Rarens bereits verstorbene Tochter war verheurathct mitAntonius, dem Bruder Ludwigs von Seftingen. Urk. 8 Jän-ner läoo: Staatsarchiv Bern. Ebendaselbst enthält das TeutschSpruchbuch 195 Folgendes: clui lvi xx. vff fritag

ncchst vor mitter fasten (15 März) Ermurten ! disz zwen Walliser,ncmlich Hiltbrand Garbiller von Gestellen, vnd > Vonttener vonMunster, Endcrlin von Zwein lutschinen, der ouch > ze stund starb,vnd ließen zwen ander für tod ligen, ncmlich Vllin von j Almen,genemt vndcrm Ranft, vnd Wcltin Amartcr, waren gotzhusz >