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1 (1839) [Abschiede (1291 - 1429)] : mit den ewigen Bünden, den Friedbriefen und andern Hauptverträgen
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106
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1W

1419.

1L9. Christmonat 20. Evian

1419.

190. Christmonar 20 Zug.

den Eidgenossen schuldig sind. Daran sind bezahlt 2600 Dura-len; die übrigen 6400 sind noch rückständig, d Die von Da-veder sollen 1600 Ducaten. Daran haben sie bezahlt 4oo Du-caten; rückständig sind die übrigen 1200 D., von welchen 400zu Wallis liegen, v Wenn das Geld alles bezahlt wird/ sotrifft es jeglicher Stadt und jeglichem Lande noch 1100 Ducaten,ohne Bußen und Steuern,dero vil ist".

(Zürich Stadtbuch iv, 32, b.)

Tag in den MißHelligkeiten zwischen Bern und Wallis. Anwesend:der Herzog von Savoien, Erzbischof Johannes von Tarentaise,Bischof Wilhelm von Lausanne, und Boten beider Theile. Diezwei Bischöfe, ermächtigt, sprechen, und setzen einen weiternTag auf den 2s Jänner 1420.

(Tschudi II, 132, Jnstinger 3KN f.)

Boten: Bern, Ulrich von Erlach, der Schreiber, und Jtel Hetzel;Wallis, der Meyer ob Thöys uff, Wido Grass, Hans Laggerund Hans Cuontzen; Lucern, Ulrich Walker, Heinrich von Moos,Ulrich von Hertenstein; Uri, Amman Bueler, Thonie Gerung;Unterwalden, Amman Hentzli, Jörg von Zuben, Arnold amStein; Zürich, Bürgermeister Glenter, Cuonrat Tescher, HansBrunner; Schwyz, Amman Neding, Ulrich ab Jberg; GlaruS,HanS Vogel; Zug, der Amman vnd Ret. Freundlicher Tagin den Mißhclligkeiten zwischen Bern und Wallis. Die Botender vier Orte Zürich, Schwyz, Zug und GlaruS erzählen: sieseien zu Luceru gewesen, und auch zu Bern, um einen Friedenzu machen bis S. Hilarien Tag (13 Jänner 1420), und da-zwischen freundlichen Tag zu leisten; man habe ihnen das Besteversprochen, wenn man die Sache in Freundschaft beilegen könne,und nun seien sie hier anzuhören, waö man an sie bringen werde.ES antworten Luccrn, Uri und Unterwalden: gern wollen sieantworten auf das, was man wegen deren von Bern vorbrin-gen werde, und sie getrauen daß die von Wallis bei Glimpfbestehen. Die vier Orte: um in Freundschaft zu bleiben habeman den Ausweg getroffen, wie daß man eine Summe machenkönnte, was die Walliser an Bern und Gitschard für alle An-sprachen zu geben hätten. Die drei Orte: als man den Friedenangesetzt, haben sie Boten gesendet gen Wallis, um die Sachezu Gutem zu bringen. Die Boten aber fanden: die von Wallisdünke billig, daß Bern ihnen Schaden und Kosten ablege, weil