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1419.Weinmonat 10
(am nechsteil Cin-vor Sant Gal>len tag).
1419.Weinmonat 31
„tent st ze fruntlichen tagen kon, vmb den schaden vnd smocht;„vnd went wisscnt/ ob st stcher stnt vor vns, wann inen gefeit„Wirt/ were dz st gen Wallis zugen, so woelten wir st hie an-„griffen:c." „Wie der amman von Switz gerett het, im werd„ubel von den vnsern zuogcrett, darumb er nieman koenn bester„hoelder sin, vnd kern es ze schulden/ so woelr er ein fragen/ vnd„trowt vast". „Item die von Bern rcdent/ dz st niemer vnrecht an„vns tuon wellent/ vnd woelt vnS ieman vt tuon/ st woeltent vns„helfen mit lib vnd guot/ vnd wellent vn§ niemer angriffen / es„werd denn an inen angefangen. Item ob st die woeltent schad-„gen/ die vom rechten giengcnt/ ob st denn stcher vor vnS werent„oder nit/ dz went st wissen". Lucern Rathsbuch m, 62/ s(15 Hcrbstm.). — „Alz wir gcschriben hant den von Swih/ amman„Reding ze wisent/ die vnsern stcher ze sagen von red wegen/ so„er meint/ dz etlich im socllen zuoredcN/ also hant st dur ir Kotten„Uolrich der Frowen vnd Zukes geantwurt/ dz wir im sagen/„wclhe sich gegen im ersorgen/ vnd meinent nit Inn ze wisen/„die vnsern stcher ze sagen". „Tag uf Mentag (2 Weinm.) ze„Beggenried/ vnd ob man sich well versprechen/ in stettcn".Daselbst 62/ ^ (2? Hcrbstm.).
An diesem Tage erscheinen Werner Hoen und der Foen/ Boten vonSchwyz/ vor Bürgermeister und Rathen zu Zürich, und mah-nen sie um Hülfe wider die von Wallis denen von Bern zuTrost. Die von Zürich versammeln TagS darauf (i i) die Zwei-hundert, und am Donnerstag (12) früh die Gemeinde in denKrcuzgang zu den Barfuossen. Diese beschließt einhellig, ihrenEidgenossen von Schwyz wider die von Wallis Hülfe anzu-sagen; doch sollen die Räche alles anwenden, daß die Zerwürf-nisse auf irgend einem Weg zu Gutem gebracht werden mögen.
(Zürich Stadtbuch i«, 73, -/b )
An diesem. Tage treten Rudolf Zigerli und Gisenstein, Boten vonBern, und Werner Hoen von Schwyz, vor Räthe und Zwei-hundert in Zürich. Die von Bern eröffnen, daß sie einen Zugüber die von Wallis beschlossen haben, und sich der von Schwyzund Zürich zugesagten Hülfe vertrösten; sie baten auch, Zugund GlaruS zu mahnen. Die von Zürich antworteten: sie wüß-ten nicht, daß sie hierin die von Zug und Glarus etwas zumahnen hätten; sie werden jedoch bei der an Schwyz gegebenenZusage verbleiben, vorerst aber in ernsthaften Sachen Boten zudenen von Schwyz schicken, sich mit ihnen darum unterreden,und Bern dann den Bescheid wissen lassen. WaS Zürich durch