63
130.
1417.Hornmig 3
Lucern.
gern auf „Tröstung" heim wären; u. denen von Wallis istgeschrieben/ ihre Boten bei den Eidgenossen auf dem Tag zuhaben; v. Briefe sind vom Dafeder gekommen, was sie weisen;v. Füglislo ist gen Eschenthal gesendet.
(Lucern Rathsbuch, m, 16, 0/17, ->,)
Boten: Zürich, Hagnauer; Bern, Hetzel; Uri, Amman Rothund Büntener; Unterwalden, ob dem Wald Amman Rütli,nid dem Wald Zeiger und Willis; Schwyz, Amman ab Jberg;Zug, Seiler; Glarus, am Buel. » Auf Rede und Bittedes Schultheißen von Mellingen wegen deren von Hegglingen,meinen die von Lucern sie zu behalten, da sie selbe bei denenvon Mellingen in der Stadt ergriffen und sie ihnen geschworenhaben; i, Hagnauer eröffnet: die von Mellingen hätten gernKundschaft, wie sie zu „vns" gekommen wären; hingegen, wennzu Zürich ein Tag wird, zu welchem jene wie diese Boten sen-den sollen, so getrauen „wir" ic.; v die von Stans eröffnen,was sie wegen des Mahnbriefs gethan haben, sei in keinemArgen geschehen; «I. wegen GruberS: i) Zürich will daögeistliche Gericht eingehen, und sich damit wehrenH; 2) Bern:da der König gekommen ist, lasse man die Sache anstehen, undbringe an ihn, daß er die Eidgenossen bei der Freiheit schirme;3) Uri weiß nichts, daß eS mit Gruber zu schaffen habe, undwill das geistliche Gericht nicht eingehen; 4) Schwyz: ist derMehrtheil der Eidgenossen für das geistliche Gericht, so tretensie bei; aber ihnen gefiele, die Sache vor den König zu bringen;Z) a. Obwalden kann daS geistliche Gericht nicht annehmen,und will mit der Sache nichts zu thun haben; K. Nidwaldenweiß nichts von Gruber und seinen Gerichten, sie seien gefreietund hoffen daß der König sie dabei schirme, wollen lieber vorihn und das geistliche Gericht nicht annehmen; 6) Zug bittet,daß die Eidgenossen sie vertreten, da sie in solchen Sachen nichtkönnen; 7) Glarus will daö geistliche Gericht eingehen; dochdünkt sie gut, man lasse die Sache anstehen und bringe sie vorden König; 8) Lucern: man solle daS Recht nicht von Hän-den schlagen; gehen die Eidgenossen alle oder der Mehrtheil dasgeistliche Gericht ein, so wollen auch sie; doch gefiele ihnen,die Sache vor den König zu bringen. e der Amman vonUri eröffnet: Philipp am Heimgarten habe zu Brieg zum Arztgesagt, der König habe erfahren, daß „wir" ihn „schelmen",