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28.
1369.Augustmon.31.
29.
1366.
März 1 4 (an demvierzehenden tagMerzen).
Gm mir dem ersten Besten wegführen können/ er sei von Brunnen/von Küsscnach/ von Alpnach. Der Sache nahmen sich die Eid-genossen von Zürich/ von Schwyz und von Unterwaldenan/ zu welchen auch Boten von Bern kamen. Nachdem diesedie von Lucern/ alö Kläger/ aufgefordert sieben Männer alsZeugen zu stelle»/ dann aber statt deren die dreifache Zahl denEid schwur/ entschieden die Eidgenossen: ES mögen die Lucernervon Fluelon/ und so die Urner von Lucern/ ihr Gut verführe«/mit wem sie zu allererst von Statt kommen.
(Aelteftes Bnrgerbuch Lucern Vl. IN, ss)
Schultheiß/ Rath und Bürger der Stadt Lucern/ und die Land-leute der Länder Uri/ Schwyz und Unterwalden / verbriefen denKirchgenossen von Gersa« und Wetgis deren gleichzeitige Auf-nahme als Eidgenossen in den ewigen Bund der vier Orte.
(S. Beilage 21.)
v. Gegenbrief der Kirchgenossen an die vier Orte.
(S. Beilage 22.)
Johannes Truopach Landman zu Schwyz hatte Claus Winman vonBuochs Landman zu Unterwalden an der Kirchweihe zu WetgiSerschlagen. Hierum hatten die von Unterwalden und des Er-schlagenen Freunde „ftoesse vnd misshelli" wider die Landleutevon Schwyz und den Thäter. Ihre Freunde und Eidgenosse»/die von Lucern und von Uri/ verglichen sie lieblich und gütlichauf folgende Weise: i) Johannes Truopach gibt um des Er-schlagenen Seele willen au ein ewiges Licht dreißig Pfund Pfen-ninge Stebler; 2) derselbe soll außer der Eidgenossenschaft vonLucern/ Uri/ Schwyz und Unterwalden so lange sei»/ bis ihmWalter im Brunne»/ Claus Würsch/ Ruedi ThomanS/ HeiniGander und Hartman von Matt heimzukehren erlauben; 3) sinddie Fünft zu streng / oder sterben sie/ bevor sie ihn heimladen/so haben Peter von Gundoldingcu Schultheiß zu Lucern/ Johan-nes Maier von Ocrtschuelt Landamman zu Uri/ Werner vonStaus Bürger zu Lucern/ Bcrchtold von Zuben Landman zuUnterwalden und Kunrad der Frauen von Uri/ oder der Mehrtheilunter ihnen/ Gewalt ihn gen Uri oder Schwyz zu lade»/ in beideLänder oder nur eines; 4) in beide Länder wird er auch gela-den/ sobald einer der letztgenannten Fünft stirbt; s) aber genLueern und Unterwalden soll er/ ohne Urlaub der erstgenannten